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Luca Toni steht seit 2007 beim FC Bayern München unter Vertrag © getty

Diesmal wird die BVB-Homepage gehackt und ein Neuzugang vermeldet. Dzeko soll beim VfL verlängern. Die Bundesliga-Nachrichten.

München - Die Fans von Borussia Dortmund durften sich am Mittwoch kurze Zeit über einen prominenten Neuzugang freuen.

Ein Unbekannter hatte sich auf die Homepage der Westfalen gehackt und einen vermeintlichen Sensationstransfer des italienischen Nationalspielers von Rekordmeister Bayern München zum BVB verkündet.

Unter einer Fotomontage mit dem Torjäger im BVB-Dress war zu lesen: "Die unterschriebene Autogrammkarte von Luca Toni liegt leider noch nicht vor, wird aber so schnell wie möglich nachgeliefert...".

Zorc nimmt's mit Humor

BVB-Manager Michael Zorc, der einen Ersatz für den zum FC Basel abgewanderten Stürmer Alexander Frei sucht, nahm den Hackerangriff offenbar mit Humor. "Um Luca Toni bezahlen zu können, müssten wir schon die Bank von England ausrauben", sagte er der "Bild"-Zeitung.

Im Februar hatte bereits ein Hackerangriff im Fußball für große Verwirrung gesorgt. Damals wurde auf der Schalke-Homepage fälschlicherweise verkündet, dass sich der Klub mit sofortiger Wirkung von Kevin Kuranyi getrennt habe.

Sport1.de hat die weiteren Nachrichten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Wolfsburg kämpft um neuen Vertrag mit Dzeko

Der VfL Wolfsburg bemüht sich weiter um eine Vertragsverlängerung mit seinem Angreifer Edin Dzeko.

"Ich habe derzeit den ganzen Tag über Gespräche", sagte VfL-Trainer Armin Veh am Donnerstag im Trainingslager im österreichischen Going, "darunter auch mit dem Berater von Edin." Veh will den noch bis 2011 datierten Vertrag des Bosniers "am liebsten langfristig" verlängern.

Veh arbeitet unterdessen weiterhin an der Verkleinerung seines Kaders. Sebastian Schindzielorz gehört dabei laut Veh nicht zu den Streichkandidaten, Daniel Adlung und Caiuby sollen aber ausgeliehen werden.

"Ich gehe davon aus, dass das bald über die Bühne geht", sagte Veh über das Leihgeschäft mit Caiuby an den Zweitligisten MSV Duisburg. "Dort hat er die Möglichkeit zu spielen."

Amanatidis will Eintracht-Kapitän bleiben

Der griechische Nationalspieler Ioannis Amanatidis will Kapitän von Eintracht Frankfurt bleiben. "Ich habe meinen Job in den vergangenen zwei Jahren gut ausgeführt, ich wäre überrascht, wenn es anders käme", sagte der 27 Jahre alte Angreifer im "kicker".

Etwas mehr als eine Woche vor dem Pokal-Knüller bei Erzrivale Kickers Offenbach am 2. August ist die Kapitänsfrage beim deutschen Meister von 1959 noch immer offen. Neben Amanatidis werden auch Verteidiger Christoph Spycher sowie Neuzugang Maik Franz Chancen auf das Amt des Spielführers eingeräumt.

Derweil gab die medizinische Abteilung der Hessen Entwarnung beim Brasilianer Chris. Der verletzungsanfällige Defensivspieler stieg am Donnerstag wieder ins Training ein und hat seine Probleme an der Bandscheibe offenbar überwunden.

Wolfsburg bleibt seinem Kapitän treu

Der Meister vom VfL Wolfsburg hat Josue auch für die kommende Saison zum Mannschaftskapitän ernannt.

"Josue ist ein Führungsspieler und in der Mannschaft absolut anerkannt. Er hat diese Rolle bislang hervorragend ausgefüllt, deshalb sehe ich keinen Grund, daran etwas zu ändern", sagte VfL-Trainer Armin Veh am Rande des Trainingslagers im österreichischen Going.

Der 30-jährige Brasilianer hatte seinen Vertrag in diesem Sommer vorzeitig bis 2013 verlängert.

Hertha testet Sohn einer Legende

Eine Woche lang bestreitet Andre Dede Ayew bei Hertha BSC ein Probetraining. Der 19-Jährige ist der Sohn von Abedi Pele aus Ghana, der als dreimaliger Fußballer Afrikas legendär ist.

Pele kickte ebenfalls schon für einen Bundesliga-Verein und stand zwischen 1996 und 1998 bei 1860 München unter Vertrag.

Sohn Ayew gehört derzeit noch zum Personal von Olympique Marseille.

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