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Horst Heldt (r.) begann seine Profilaufbahn 1990 beim 1. FC Köln © getty

Bei der Saisoneröffnung des VfB Stuttgart werden die Spieler fast überrannt. Nur das zähe Buhlen um Vagner Love trübt die Stimmung.

Stuttgart - 55.000 Neugierige, aber noch immer kein neuer Angreifer. (Huntelaar kommt definitiv nicht)

Während der VfB Stuttgart (Vereinsseite) bei der offiziellen Saison-Eröffnung von seinen Anhängern fast überrannt wurde, gingen die Verhandlungen um einen Nachfolger von Mario Gomez unvermindert weiter.

Mit dem Brasilianer Vagner Love von ZSKA Moskau sind sich die Schwaben dem Vernehmen nach schon einig, nun wird mit dem russischen Erstligisten um die Ablösesumme gefeilscht.

"Der überragende Besucherzuspruch zeigt, dass die Vorfreude auf die kommende Saison bei allen Beteiligten riesengroß ist", erklärte Trainer Markus Babbel angesichts des gewaltigen Andrangs rund um das VfB-Vereinsgelände.

ZSKA stellt sich quer

Noch lieber wäre ihm aber gewesen, wenn sich an der Vorstellung der Spieler und dem ausgedehnten Autogrammeschreiben auch der neue Stürmer hätte beteiligen können.

Doch im Tauziehen um Vagner Love hatte sich Moskau zuletzt widerspenstig gezeigt.

Während der 25 Jahre alte Brasilianer dem VfB angeblich schon sein Einverständnis zu einem Wechsel signalisiert hat, pokert ZSKA weiter um die Höhe der Ablösesumme.

VfB erhöht Angebot

Die Stuttgarter sollen zunächst 15 Millionen geboten haben, mittlerweile ist das Angebot angeblich auf 20 Millionen Euro erhöht worden.

Auch der französische Top-Klub Olympique Lyon ist offenbar noch interessiert.

Vagner Love war in der vergangenen Saison mit 20 Treffern Torschützenkönig der ersten russischen Liga gewesen, im UEFA-Cup 2008/2009 erzielte er in zehn Spielen elf Treffer.

60 Treffer in 110 Spielen

Der Angreifer war 2004 von seinem Heimatklub Palmeiras zu ZSKA gewechselt, die Ablöse betrug damals knapp acht Millionen Euro.

In 110 Spielen für Moskau erzielte der 171 Zentimeter große Vagner Love 60 Treffer.

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