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Lukas Podolski wechselte im Sommer für zehn Millionen Euro vom FC Bayern nach Köln © getty

Der Kölner setzt sich für soziale Projekte ein - und geht dafür sogar ins Gefängnis. Hoffenheim und Frankfurt haben neue Kapitäne.

München - Nationalspieler Lukas Podolski (Rauschendes Fest für "Prinz Poldi") setzt sich für soziale Projekte des DFB ein und geht dafür sogar hin und wieder ins Gefängnis.

Der Stürmerstar des 1. FC Köln engagiert sich künftig als Projektpate der DFB-Stiftung Sepp Herberger für jugendliche Strafgefangene.

Im Rahmen der integrativen Fußballinitiative "Anstoß für ein neues Leben" besuchte der 24-Jährige die Jugendstrafvollzugsanstalt Siegburg und absolvierte mit den inhaftierten Jugendlichen eine neunzigminütige Trainingseinheit.

Die Sepp-Herberger-Stiftung hat das Projekt für den Jugendstrafvollzug im vergangenen Jahr ins Leben gerufen.

Auch Kahn früher als Botschafter

"Ich unterstütze die Sepp-Herberger-Stiftung gerne dabei, den Fußballsport in den Jugendgefängnissen zu fördern."

"Denn gerade Fußball kann bei den Jugendlichen Aggressionen abbauen und das Einhalten von Regeln vermitteln. Und genau diese Disziplin brauchen sie nach Ihrer Haftentlassung", sagte Podolski nach der Einheit mit der Projektmannschaft.

Neben Lukas Podolski haben unter anderem auch die Stiftungsbotschafter Oliver Kahn, Horst Eckel und Helmut Haller sowie Steffi Jones, Klaus Fischer, Heiko Herrlich und der frühere Bundesligaprofi Erik Meijer Patenschaften in den Gefängnissen übernommen.

Sport1.de fasst weitere NEWS aus der Bundesliga zusammen:

Hoffenheim: Nilsson zum Kapitän gewählt

Die Profis von 1899 Hoffenheim haben Abwehrspieler Per Nilsson zu ihrem Kapitän gewählt.

Der 26 Jahre alte Schwede war bereits in der vergangenen Saison stellvertretender Spielführer hinter Selim Teber, der die Kraichgauer vor einigen Wochen Richtung Eintracht Frankfurt verließ.

Dem Mannschaftsrat der Hoffenheimer gehören neben Nilsson noch Sejad Salihovic, Keeper Timo Hildebrand, Neuzugang Josip Simunic und Marvin Compper an.

Spycher neuer Eintracht-Spielführer

Trainer Michael Skibbe hat den Schweizer Nationalspieler Christoph Spycher zum neuen Kapitän von Eintracht Frankfurt bestimmt.

Der 31 Jahre alte Außenverteidiger löst damit Stürmer Ioannis Amanatidis als Spielführer der Hessen ab. Der Grieche wurde wie der Brasilianer Chris zum Stellvertreter von Spycher ernannt, der in den vergangenen Jahren selbst Co-Kapitän war.

"Ich finde es besser, einen Verteidiger als Kapitän zu haben", begründete Skibbe am Mittwoch: "Ein Verteidiger ist weniger verletzt und wird auch seltener ausgewechselt."

Spycher, der mehrere Sprachen spricht, spielt seit 2005 am Main und hat 102 Bundesligapartien für die Eintracht bestritten.

Amanatidis enttäuscht

Amanatidis indes hatte im Vorfeld offenbar fest mit seiner Bestätigung im Amt gerechnet.

"Ich habe meinen Job in den vergangenen zwei Jahren gut ausgeführt, ich wäre überrascht, wenn es anders käme", hatte der 27-Jährige jüngst mit Blick auf die nahende Skibbe-Entscheidung erklärt. Immerhin gehört Amanatidis neben Spycher, Chris, Patrick Ochs und Neuzugang Selim Teber dem fünfköpfigen Mannschaftsrat der Eintracht an.

Costa-Wechsel nach Spanien geplatzt

Der Transfer von Ricardo Costa vom VfL Wolfsburg zu Real Saragossa kommt nicht zustande.

Der portugiesische Innenverteidiger habe sich mit dem Klub aus der spanischen Primera Division nicht auf einen Vertragsabschluss einigen können.

Costa hatte das Trainingslager des VfL in Österreich verlassen, um sich mit Saragossa zu einigen. Nunmehr wird er in Wolfsburg zurückerwartet. Costa hat beim deutschen Meister noch einen bis zum 30. Juni 2010 datierten Vertrag.

Geromel fällt verletzt aus

Der 1. FC Köln muss in den ersten Pflichtspielen auf einen wichtigen Leistungsträger verzichten.

Innenverteidiger Pedro Geromel zog sich am Dienstagnachmittag im Training einen Muskelfaseriss im linken Oberschenkel zu.

"Pedro hat einen Faserriss auf der Rückseite des Oberschenkels. Wir rechnen damit, dass er zwei bis drei Wochen ausfällt", erklärte Kölns Mannschaftsarzt Peter Schäferhoff.

Somit wird der Brasilianer dem FC auf jeden Fall im Erstrundenspiel im DFB-Pokal bei Kickers Emden (Erste Runde im Überblick) und im Bundesliga-Auftaktspiel bei Borussia Dortmund fehlen.

Um seine baldige Rückkehr in den Kader kämpft derzeit auch noch Kapitän Milivoje Novakovic (Entwarnung bei Novakovic).

Der Stürmer hatte sich im Mai zunächst einer Leisten-Operation unterziehen müssen und plagte sich zuletzt mit einer Entzündung im Bereich des Schambeins herum.

Hertha erteilt Testspielern eine Absage

Andre Dede Ayew und Ivan Perisic werden nicht im Trikot von Hertha BSC Berlin auflaufen.

Coach Lucien Favre teilte den beiden Testspielern mit, dass es von der Qualität her nicht reiche.

Der 19-Jährige Ayew, Sohn der ghanaischen Legende Abedi Pele, und der 20-jährige Kroate Perisic trainierten bei den Berlinern mehrere Tage mit und wollten sich empfehlen.

Beim Testspiel gegen den Achtligisten 1. FC Lübars (23:0) erzielten beide Akteure jeweils zwei Treffer.

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