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Pavel Pogrebnjak kam im Januar 2007 von Tom Tomsk nach St. Petersburg © getty

Stuttgarts Sportdirektor Horst Heldt bestätigt die Verpflichtung des russischen Nationalstürmers. Der muss aber noch eine Hürde nehmen.

Stuttgart - Der Transfer des russischen Nationalstürmers Pawel Pogrebnjak von Zenit St. Petersburg zum VfB Stuttgart ist perfekt.

"Wir freuen uns, dass es geklappt hat. Er entspricht dem Profil, das wir gesucht haben", sagte Sportdirektor Horst Heldt nach dem 4:1 (0:1) der Schwaben gegen die SG Sonnenhof Großaspach in der ersten Runde des DFB-Pokals. (zum Spielbericht)

Pogrebnjak kommt am Sonntag zum Medizin-Check nach Stuttgart, fliegt dann wegen Botschaftsgängen nochmal zurück nach Russland und wird am Montag wieder nach Deutschland fliegen.

Sobald die medizinische Untersuchung erfolgreich abgeschlossen ist, "werden die Verträge unterschrieben", sagte Heldt.

Der 25-Jährige soll zehn Millionen Euro kosten, beim VfB für vier Jahre unterschreiben und dort Nationalspieler Gomez beerben, der für (zunächst) 30 Millionen Euro zu Bayern München gewechselt war.

2007/08 hatte Pogrebnjak als Torschützenkönig im UEFA-Pokal mit zehn Treffern großen Anteil am Triumph seiner Mannschaft.

EM-Teilnahme verpasst

Für Russland traf Pogrebnjak seit 2006 in acht Länderspielen dreimal. Vor der EM 2008 gehörte er dem Kader der Sbornaja an, doch die Endrunde verpasste er aufgrund einer Knieverletzung.

Für Zenit hat er seit 2007 in 54 Ligaspielen 21 Tore erzielt, in der aktuellen Spielzeit war er bei elf Einsätzen viermal erfolgreich.

Jovanovic wieder ein Thema

Mit dem Transfer von Pogrebnjak, der zweiten prominenten Personalie nach Alexander Hleb (Perfekt! Hleb kehrt zum VfB zurück), sind die Planungen beim VfB allerdings noch nicht abgeschlossen.

Angeblich haben sich die Schwaben und Standard Lüttich in der Personalie Milan Jovanovic angenähert.

Der Wechsel des serbischen Mittelfeldspielers schien schon geplatzt, weil Lüttich mit etwa acht Millionen Euro eine aus Sicht des VfB zu hohe Ablösesumme gefordert hatte. Jetzt scheint jedoch noch einmal Bewegung in die Sache gekommen zu sein.

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