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Wer gewinnt den Kampf um die internationalen Plätze im Mittelfeld? © getty

Am Freitag hat das Warten ein Ende: Endlich beginnt die neue Saison. Teil 3 des Sport1.de-Formchecks: Die Kampf um die Europa League.

Von Jessica Pulter

München - Die Qualifikation für die Europa League bringt nicht nur Prestige, sondern auch eine Menge Geld in die Kassen der Klubs.

Umso begehrter sind die beiden Plätze vier und fünf, die zur Teilnahme an dem Wettbewerb berechtigen.

Doch die Konkurrenz ist groß wie lange nicht.

Sport1.de nennt im dritten Teil des Formchecks die Klubs, die nach Ansicht der Redaktion um die Europa-League-Plätze streiten (zu den Abstiegskandidaten und zum Mittelfeld).

Auch der neue Sport1.de-Kolumnist Huub Stevens gibt erneut seine Prognose ab. (Gleich zum zweiten Teil mit Schalke und Bremen)

VfL Wolfsburg:

Das Meisterteam der vergangenen Saison ist beim VfL zusammen geblieben, doch der sportliche Leiter ist neu.

Felix Magath, der die Wolfsburger erst zum Titelträger formte, hat die Autostadt verlassen.

Mit Armin Veh kam ein neuer Coach, der aber ebenfalls schon 2007 mit Auftaktgegner Stuttgart Meister war

Die Titelverteidigung ist allerdings nicht das oberste Gebot der Niedersachsen.

"Wir haben uns das Ziel gesetzt, unter die ersten Fünf zu kommen, alles andere wäre vermessen", erklärte Veh im Sport1.de-Interview. "Denn wie eng die Leistungsdichte an der Spitze ist, hat die vergangene Saison gezeigt."

Für die "Wölfe" wird es wichtig sein, die Doppelbelastung durch die Champions League zu bewältigen. Dafür kaufte der Klub im Sommer noch mal ein und verstärkte sich unter anderem mit Thomas Kahlenberg und Obafemi Martins sowie U-21-Europameister Fabian Johnson.

1899 Hoffenheim

Vedad Ibisevic ist zurück und der Torjäger der Hoffenheimer hat in der Vorbereitung auch schon wieder fleißig getroffen.

Trainer Ralf Rangnick muss zudem kaum Spielerabgänge verkraften, und konnte mit Josip Simunic und Christian Eichner noch zwei Verstärkungen für die Abwehr vermelden.

Ein Husarenstück wie die Herbstmeisterschaft im Vorjahr erwartet Marvin Compper bei Sport1.de nicht, das internationale Geschäft bleibt aber das Ziel:

"Es kommt darauf an, wie wir in die Saison starten. Man muss nicht von vorneherein sagen, wir wollen ins internationale Geschäft. So eine Saison ist lang, das haben wir letztes Jahr gemerkt." (Marvin Compper im Sport1.de-Interview)

Hoffenheim baut dabei auf einen eingespielten Kader und hofft, dieses Jahr von Verletzungen weitestgehend verschont zu bleiben.

Borussia Dortmund

Mit Alexander Frei verließ Dortmunds Top-Stürmer der vergangenen Saison den Verein, eine Lücke, die der ehemalige Welttorjäger Lucas Barrios schließen soll.

Selbst Franz Beckenbauer glaubt, dass wenn der Argentinier einschlägt, die Dortmunder ganz weit vorne landen können.

Zudem hat Trainer Jürgen Klopp schon letzte Saison eingeschlagen und für eine neue Euphorie beim BVB gesorgt, die sich in einem neuen Dauerkarten-Rekord niederschlägt.

14 Unentschieden waren aber zuviel, um trotz Schlussspurt den Sprung ins internationale Geschäft zu schaffen.

Verteidiger Mats Hummels will die Ziele aber auch diese Saison nicht zu hoch hängen.

"Sollte es passieren, hätte niemand etwas dagegen, aber wir verspüren keinen Druck, international spielen zu müssen", so der U-21-Europameister bei Sport1.de.

"Wir wollen einfach ein gutes Jahr haben und uns weiter verbessern, damit wir in ein oder zwei Jahren andere Dinge angehen können."

>> ? Hier geht's zur Fortsetzung des Formchecks mit Schalke und Bremen

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