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Michael Oenning übernahm das Traineramt in Nürnberg im Februar 2008 von Thomas von Heesen © getty

Eine entspannte Personalsituation sorgt dafür, dass der Nürnberger Coach zuversichtlich in den Saisonauftakt gegen Schalke geht.

Nürnberg - Nürnbergs Trainer Michael Oenning hat sich vor dem Duell der Altmeister gegen Schalke 04 optimistisch gezeigt.

"Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen", sagte der Coach des Aufsteigers vor der Partie am Samstag (ab 15 Uhr im neuen LIVE-Ticker) selbstbewusst und fügte an:

"Und es soll am Ende nicht nur beim Versuch bleiben. Ich glaube, wir haben eine realistische Chance."

Den Schalkern attestierte Oenning dennoch "viel Qualität auf dem Platz". Auch vor seinem Kollegen Felix Magath, der Wolfsburg in der vergangenen Saison zum Titel geführt hatte und nun auch auf Schalke hohe Ziele verfolgt, habe er "großen Respekt".

Respekt vor Magath

Magath sei "in seiner Art stilbildend, er muss das auch so machen", sagte der Club-Coach (43), "aber ich bin ganz anders".

Die Nürnberger, inzwischen siebenmal auf- und abgestiegen, können bei ihrer Rückkehr ins Oberhaus gegen Schalke aus dem Vollen schöpfen, nachdem auch der zuletzt leicht angeschlagene Stürmer Isaac Boakye (Adduktorenprobleme) wohl rechtzeitig fit wird.

Oenning hat deshalb die Qual der Wahl und muss einige unpopuläre Entscheidungen treffen.

Überangebot im Kader

Bereits beim DFB-Pokalspiel in Dresden (0:3) fielen arrivierte Akteure wie Daniel Gygax oder Pascal Bieler dem personellen Überangebot zum Opfer.

Nach Boakyes Rückkehr und der zu erwartenden Kaderpremiere von Neuzugang Havard Nordtveit droht weiteren Kollegen die Verbannung auf die Tribüne.

Oenning erwartet dennoch keine Unruhe: "Die Gruppe akzeptiert die Situation, alle ziehen voll mit. Und die Spieler haben ein gutes Gefühl dafür, wer gerade dran ist."

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