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Der Brasilianer Tinga (M.) spielt seit 2006 bei Borussia Dortmund © getty

Der 1. FC Köln hält dank Mondragon lange die Null gegen Dortmund, doch ein Eigentor bringt den Hausherren doch den verdienten Sieg.

Dortmund - Mit einer ansprechenden Vorstellung und Schützenhilfe des Gegners ist Borussia Dortmund in die neue Saison gestartet.

Ein Eigentor des eingewechselten Marvin Matip in der 75. Minute bescherte den Westfalen den hochverdienten 1:0 (0:0)-Erfolg, womit die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp bereits das 18. Heimspiel in Folge ungeschlagen blieb.

Dabei dürfen sich die Kölner auch bei ihrem Keeper Faryd Mondragon bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel.

Barrios mit gelungenem Einstand

78.200 Zuschauer erlebten von der ersten Minute lang Einbahnstraßen-Fußball. Hochmotiviert, aber oft all zu hektisch und mit vielen Ballverlusten agierte die Borussia gegen die gut organisierte FC-Defensive. Bei den wenigen hochkarätigen Chancen scheiterten die Gastgeber an Kölns Torhüter Mondragon.

Bereits nach fünf Minuten musste der Kolumbianer sein ganzes Können bei der ersten Torchance des Dortmunder Neueinkaufs Lucas Barrios aufbieten.

Der Argentinier war erst zwei Wochen zuvor für den zum FC Basel abgewanderten Alexander Frei verpflichtet worden.

Doppelchance für Subotic

Abwehrspieler Neven Subotic per Kopf und mit einem Freistoß aus 25 Meter scheiterte zweimal an Mondragon, bevor die Borussia nach dem Wechsel den Druck erhöhte und der FC-Keeper noch öfter in den Blickpunkt rückte.

Nach weiteren Möglichkeiten von Barrios, Hajnal, Nelson Valdez, sowie einem Kopfball von Felipe Santana (62.) an die Torlatte lenkte schließlich Matip den Ball mit dem Oberschenkel ins eigene Tor.

Nur wenig Kölner Offensive

Die Kölner, die unter anderem auf ihren ersten Sturm mit Lukas Podolski und Milivoje Novakovic verzichten mussten, kamen nur zu sporadischen Angriffen.

Anders dagegen die Dortmunder, die energisch nachsetzten und auf eine Resultatserhöhung drängten.

Die größte Chance der Kölner zum Ausgleich vergab in der Schlussphase Sebastian Freis, der eine Flanke des eingewechselten Fabrice Ehret knapp verpasste.

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