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Nicht mehr ausgeschlossen: Das vorzeitige Comeback von Schalke-Keeper Manuel Neuer © getty

Nicht mehr auszuschließen: Schalke-Keeper Manuel Neuer gibt möglicherweise bereits im Revierderby gegen Dortmund seine Comeback.

Gelsenkirchen ? Möglicherweise kann er doch zwischen den Pfosten stehen: Zwei Tage vor dem Revier-Derby am Samstag (15.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund ist ein vorzeitiges Comeback von Schalkes Manuel Neuer nicht mehr ganz ausgeschlossen.

Nach einem Bericht der "Bild" soll eine letzte Kernspin-Aufnahme Aufschluss darüber geben, wie belastbar der Torwart tatsächlich ist nach seinem Mittelfußbruch am 8. Juli beim Testspiel in Erkenschwick.

Am Dienstag am Rande des EM-Qualifikationsspiels der deutschen U21 gegen Israel (0:0) in Duisburg hatte Neuer zwar noch gesagt: "Ich gehe nicht davon aus, dass ich spielen kann. Ich stehe ja erst am Donnerstag zum ersten Mal wieder im Training."

Noch eine Kontrolluntersuchung

Hinter den Kulissen arbeitet Neuer allerdings am vorzeitigen Comeback, legte am trainingsfreien Mittwoch mit Torwart-Trainer Olli Reck erneut eine Sonderschicht ein. Der 22-Jährige mutet sich immer größere Belastungen des operierten rechten Fußes zu.

Am Donnerstag will Neuer nach einer neuen Kontrolluntersuchung erstmals wieder voll mit der Mannschaft trainieren. Bleibt Neuer da schmerzfrei und ist kein Rückschlag zu befürchten, ist sein Einsatz im Knallerspiel gegen Dortmund nicht mehr unmöglich.

Auch Schober liegt flach

Bisher schien es so, als werde Schalkes unerfahrener dritter Schlussmann Ralf Fährmann (keine Spielminute in der Bundesliga) zwischen die Pfosten rücken ? zumal Neuers Vertreter Mathias Schober in dieser Woche im Training einen Muskelfaserriss in der Wade erlitt.

Doch eventuell verhindert Neuer nun die Feuertaufe des bisher fünfmaligen Keeper der U-20-Nationalmannschaft.

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