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Ioannis Amanatidis (l., gegen Franz) spielt seit 2005 wieder in Frankfurt © getty

Gegen den KSC soll für die Eintracht der erste Dreier her. Aber es gibt in Frankfurt ein Problem durch eine Pop-Diva.

Frankfurt/Main - Es ist ja nicht so, dass Eintracht Frankfurt und der Karlsruher SC nach einem dürftigen Saisonstart in der Bundesliga nicht genügend sportliche Probleme haben.

Am Freitag (ab 20 Uhr LIVE) müssen sich die beiden Klubs drei Tage nach dem Konzert von Pop-Diva Madonna in der Frankfurter WM-Arena auch noch auf einem ramponierten Rasen herumschlagen.

Funkel befürchtet Probleme

"Es könnte dem Zufall Tür und Tor geöffnet sein", befürchtet Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel, der am Dienstag beim Konzert noch selbst auf der Tribüne gesessen hat.

Ein opulenter Auftritt wie der von Madonna ist von der Eintracht und vom KSC angesichts der schon angespannten Situation wohl ohnenhin nicht zu erwarten.

Team nicht unter Druck

Funkel sieht seine Mannschaft nach dem 2:2 beim VfL Wolfsburg aber "im Aufwind" und hofft nach der Auftaktpleite gegen Hertha BSC sowie den zwei Remis beim 1. FC Köln und in Wolfsburg auf den ersten Saisonsieg.

Zwar ist die Verletztenliste um Kapitän Ioannis Amanatidis lang, und einige Spieler sind ist erst kurzfristig von Einsätzen bei ihren Nationalmannschaften zurückgekehrt, doch in Benjamin Köhler und Alexander Meier stehen wieder zwei Alternativen mehr zur Verfügung.

Unter Druck sieht Funkel sich und die Eintracht aber noch nicht: "Wir könnten auch mit einem Unentschieden leben. Denn wir können auch danach in Schalke was holen."

Franz ist wieder fit

Beim KSC ruhen die Hoffnungen nach zuletzt zwei Niederlagen auf Rückkehrer Maik Franz, der nach auskuriertem Muskelfaserriss wieder fit ist.

"Seine Präsenz ist für uns ungemein wichtig. Er pusht die anderen und reißt die Mannschaft mit", erklärte KSC-Coach Edmund Becker.

Pfeifkonzert für den Kapitän?

Allerdings wird Franz in Frankfurt wohl ein derbes Pfeifkonzert erwarten. Denn in der vergangenen Saison geriet er mit Eintrachts Publikumsliebling Amanatidis aneinander.

"Da wird was los sein, aber ich werde an meiner Spielweise nichts ändern", kündigte Franz an.

Wieder ein griechischer Gegenspieler

Diesmal wird es Frankfurts Neuzugang Nikos Liberopoulos mit dem KSC-Kapitän zu tun bekommen.

"Nikos hat genug Erfahrung, um damit umzugehen", meinte Funkel - und für Zweikämpfe ist der Untergrund nach dem Madonna-Konzert eher geeignet als für Fußball-Feinkost.

Die voraussichtlichen Aufstellungen

Frankfurt: Nikolov - Ochs, Chris, Bellaid, Spycher - Fink, Inamoto, Toski, Steinhöfer - Liberopoulos, Fenin. Trainer: Funkel

Karlsruhe: Miller - Celozzi, Sebastian, Franz, Eichner - Mutzel, Porcello - Freis, Da Silva, Carnell - Kennedy. Trainer: Becker

Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)

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