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Michael Zorc kam 1978 als Jugendspieler vom TuS Eving-Lindenhorst zum BVB © getty

Dortmund verlängert den Vertrag mit seinem Manager, bei Stuttgart gibt ein Angeschlagener Entwarnung. Die Bundesliga-Splitter.

München - BVB-Urgestein Michael Zorc soll bis 30. Juni 2012 die sportlichen Geschicke von Borussia Dortmund lenken.

Der westfälische Traditionsklub verlängerte am Montag den Vertrag mit dem 46-jährigen Manager vorzeitig um zwei Jahre.

Der Ex-Nationalspieler gehört bereits seit 31 Jahren dem sechsmaligen Meister an. Zorc hatte 1981 in der Bundesliga debütiert und bis zum Ende seiner aktiven Laufbahn 1998 insgesamt 463 Bundesliga-, 66 Europapokal- und 28 DFB-Pokalspiele für Dortmund bestritten.

Danach wechselte er ins Management der Borussia.

"Sehr gute Arbeit geleistet"

Der einstige Mittelfeldspieler trägt bei den Schwarz-Gelben als Sportdirektor die Verantwortung für den gesamten Fußballbereich bis hinunter zu den Nachwuchs-Teams.

"Michael Zorc hat in den letzten Jahren sehr gute Arbeit geleistet, die Vertragsverlängerung ist die logische Konsequenz", sagte Borussia-Boss Hans-Joachim Watzke.

Zorc ergänzte: "Ich freue mich, die sportliche Perspektive des BVB weiterhin in verantwortlicher Position begleiten zu können."

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Gebhart gibt Entwarnung

Timo Gebhart vom VfB Stuttgart hofft auf eine schnelle Rückkehr ins Mannschaftstraining.

Der angeschlagene Mittelfeldspieler absolvierte eine Laufeinheit am Montag weitgehend beschwerdefrei.

"Ich habe kaum noch Schmerzen und hoffe, dass ich Mittwoch oder Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren kann", sagte Gebhart, der seine Teilnahme am Dienstag beginnenden U-21-Turnier um den Walerij-Lobanowski-Pokal in Kiew abgesagt hatte.

Vier Wochen Pause für Träsch

Gebhart will am Samstag zum Baden-Württemberg-Derby gegen Aufsteiger SC Freiburg dabei sein.

Der 20-Jährige hatte sich am Freitag bei der Auftaktniederlage gegen Meister VfL Wolfsburg (0:2) in der 75. Minute mit Schmerzen im Leisten- und Rückenbereich auswechseln lassen.

In dieser Begegnung hatte sich zudem Christian Träsch einen Handgelenkbruch zugezogen.

Der Rechtsverteidiger, der auf der jüngsten Asien-Reise der Nationalmannschaft im DFB-Dress debütiert hatte, wird den Schwaben voraussichtlich vier Wochen lang fehlen.

Mintal will beim Club alt werden

Marek Mintal will bis zu seinem Karriereende beim 1. FC Nürnberg spielen und auch danach in der Stadt des Aufsteigers bleiben.

"Meine Familie und ich haben festgestellt, dass hier unsere Heimat, unser Zuhause ist. Wir wollen hier leben, das ist für uns das Beste. Auch nach der Karriere", sagte der Slowake dem "kicker".

Der Vertrag des Bundesliga-Torschützenkönigs von 2005 läuft noch bis 2011. Der 31-Jährige hofft aber, auch danach weiter für den Club aktiv sein zu können. "Wenn ich gesund bleibe, will ich länger spielen", sagte Mintal.

Mainzer Verletzungspech hält an

Das Verletzungspech bleibt Aufsteiger Mainz 05 auch nach dem ersten Spieltag treu.

Neuzugang Andreas Ivanschitz erlitt im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (2:2) am Samstag eine Außenbandzerrung im linken Knie, wie eine Kernspintomografie am Montag ergab.

Der 25-Jährige Österreicher wird zunächst geschont, soll aber im Verlauf dieser Woche wieder ins Training einsteigen und auch am kommenden Samstag bei Hannover 96 wieder zur Verfügung stehen.

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