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Jens Lehmann (r.) verdrängte Oliver Kahn vor der WM 2006 als Nummer eins beim DFB © getty

Der Ex-Bayern-Torwart kritisiert die Comeback-Pläne seines alten Rivalen. Hannover-Boss ist skeptisch, was Jan Simak betrifft.

Frankfurt/Main - Der dreimalige Welttorhüter Oliver Kahn hat seinen früheren Konkurrenten Jens Lehmann für dessen anhaltende Comeback-Absichten in der deutschen Nationalmannschaft kritisiert.

"Was das Thema Nationalmannschaft angeht, sollte er langsam die Souveränität erlangen, die man von einem 39-Jährigen erwartet", sagte Kahn der "Sport-Bild".

Zuvor hatte Lehmann einmal mehr mit seiner Rückkehr in die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) kokettiert, obwohl der 61-malige Nationalspieler vor fast exakt einem Jahr aus der Nationalelf zurückgetreten war.

WM 2010 als Ziel?

Doch bereits seit Monaten bringt sich der Keeper von Bundesligist VfB Stuttgart immer wieder selbst für einen Platz im Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw für die WM 2010 in Südafrika ins Gespräch.

"Ich habe gelernt, nichts mehr auszuschließen", sagte Lehmann in einem Interview mit dem Männer-Magazin "Playboy". Mit den aktuellen WM-Kandidaten Robert Enke, Tim Wiese, Rene Adler und Manuel Neuer will sich Lehmann ohnehin nicht vergleichen.

"Ich bin kein Freund von Gleichmacherei. Ich habe für internationale Topvereine gespielt, noch vor zwölf Monaten in einem großen Finale gestanden und Dinge gelernt, die sie noch nicht wissen", meinte Lehmann, der sich in der Öffentlichkeit falsch bewertet sieht:

"Eigenartigerweise werde ich seit geraumer Zeit auf mein Alter reduziert, nicht auf die Leistungen als Torhüter".

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Kind skeptisch über Simak-Verpflichtung

Präsident Martin Kind vom Bundesligisten Hannover 96 sieht eine Verpflichtung von Mittelfeldspieler Jan Simak vom VfB Stuttgart skeptisch.

Der mächtige Klub-Boss sieht Probleme beim Gehalt des Tschechen und dem Leistungsniveau des 30-Jährigen, der den Verein 2002 mit überragenden Leistungen in der zweiten Liga in die Bundesliga geführt hatte.

"Er hat sich verändert, ist ein bisschen langsamer geworden und nicht mehr so dynamisch", sagte Kind in der Donnerstag-Ausgabe der "Welt".

Die Niedersachsen haben am Montag erste Gespräche mit dem VfB und den Beratern von Simak geführt. Der Tscheche kann nach der Verpflichtung von Alexander Hleb die Schwaben verlassen.

"Wir haben im Gehalt und in der Ablöse noch deutlich unterschiedliche Vorstellungen", so Kind, der für Simak keinesfalls den finanziellen Rahmen der "Roten" sprengen will:

"Wir bleiben bei unserer Linie. Wenn unsere nicht durchsetzbar ist, dann wird es nicht zu dem Transfer kommen."

Naldo weiter fraglich

Der Einsatz von Innenverteidiger Naldo vom Bundesligisten Werder Bremen im Punktspiel beim deutschen Rekordmeister Bayern München am Samstag (ab 15 Uhr LIVE) ist weiter fraglich.

Der 26-Jährige laboriert an einer schmerzhaften Sehnenzerrung im Oberschenkel und konnte am Mittwoch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen.

Der Brasilianer wird in einem Pflegeprogramm unter anderem mit Massagen und Akupunktur-Behandlungen versorgt, um noch rechtzeitig zum Nord-Süd-Klassiker fit zu werden.

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