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Rene Adler bestritt bisher 44 Bundesligaspiele für Bayer Leverkusen © getty

Der Torwart hat seine Schulterverletzung auskuriert. Bei Dortmund fällt Owomoyela aus, den VfB Stuttgart plagen Personalsorgen.

Leverkusen - Bayer Leverkusen kann am Samstag (ab 15 Uhr LIVE) im Spitzenspiel beim Hamburger SV wieder auf Torwart Rene Adler zurückgreifen.

Der EM-Teilnehmer hat seine Schulterverletzung auskuriert und konnte in dieser Woche wieder normal mit der Mannschaft trainieren.

"Natürlich sind wir froh, dass Rene Adler wieder da ist. Er ist gut vorbereitet und strahlt die Zuversicht aus, die wir am Samstag sehen wollen", erklärte Bayer-Cheftrainer Bruno Labbadia.

Noch nicht wieder fit ist hingegen für das HSV-Spiel Nationalspieler Gonzalo Castro, der einen Muskelfaserriss erlitten und am Donnerstag das Training nach einer Stunde abbrechen musste.

Helmes leicht angeschlagen

Leicht angeschlagen kehrte auch Nationalstürmer Patrick Helmes vom WM-Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl aus Helsinki zurück.

Der Ex-Kölner klagte über Sprunggelenkprobleme. Der Chile Arturo Vidal bestritt am Mittwochabend noch das WM-Qualifikationsspiel gegen Kolumbien und wird am Freitag direkt im Mannschaftshotel in Hamburg erwartet.

Eine hohe Meinung hat Labbadia vom bevorstehenden Gegner: "Der HSV ist für mich ganz klar ein Titelanwärter. Sie hatten vorher bereits eine gute Mannschaft und haben sich qualitativ, aber auch in der Breite gut verstärkt. Nichtsdestotrotz fahren wir dahin, um zu gewinnen."

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Dortmund vorerst ohne Owomoyela

Borussia Dortmund wird vorerst auf Patrick Owomoyela verzichten. Der Abwehrspieler, der vor der Saison von Werder Bremen zu den Westfalen gewechselt war, hat im Training einen Muskelfaserriss im Oberschenkel erlitten.

Wegen der Häufigkeit seiner Blessuren in den vergangenen Monaten, soll sich der 28-Jährige nach Auskunft von Trainer Jürgen Klopp nunmehr einer eingehenden Untersuchung unterziehen, um die genauen Ursachen zu ergründen.

"Aufgrund der zahlreichen Verletzungen werden wir den Status quo untersuchen, um zu sehen, was ihm fehlt und was zu tun ist", erklärte Klopp.

Auf einen Zeitpunkt, wann Owomoyela wieder zum Kader gehören wird, wollte sich der BVB-Coach nicht festlegen.

VfB vor Derby mit Personalsorgen

Der VfB Stuttgart hat vor dem Derby am Samstag gegen Aufsteiger 1899 Hoffenhaim Personalsorgen. Die Mittelfeldspieler Pavel Pardo und Yildiray Bastürk fallen ebenso sicher aus, wie auch Stürmer Cacau.

Darüber hinaus sind die Angreifer Ciprian Marica, Danijel Ljuboja und Manuel Fischer angeschlagen.

Am schlimmsten hat es Pardo erwischt. Der Mexikaner hat sich beim WM-Qualifikationsspiel gegen Jamaika (3:0) einen Teilriss im Innenband des rechten Knies zugezogen und muss voraussichtlich zwei bis drei Wochen pausieren.

Pardo wurde eine Schiene am rechten Bein angelegt, die jedoch Aufbautraining erlaubt.

Bastürk laboriert seit längerem an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel. Cacau und Ljuboja haben Adduktorenprobleme, Marica eine Prellung im Oberschenkel.

Fischer plagt eine Knieblessur, die sich aber als weniger gravierend herausstellte. Er soll beim Duell mit dem Aufsteiger wenigstens zum Kader gehören.

Das könnte auch für Marica und Ljuboja gelten.

Obasi: Sehnenriss im Daumen

Chinedu Obasi vom Aufsteiger 1899 Hoffenheim erlitt im Training einen Sehnenriss im linken Daumen, allerdings steht er dem Neuling in der Fußball-Bundesliga trotzdem zur Verfügung. Der Nigerianer muss zunächst mit einer Schiene und Tape-Verband trainieren und spielen, um den Daumen zu stabilisieren.

Am Samstag im Duell gegen den VfB Stuttgart kann der Afrikaner von Trainer Ralf Rangnick auf jeden Fall eingesetzt werden.

Trotzdem wird mittelfristig eine Pause unumgänglich sein, wie Mannschaftsarzt Dr. Pieter Beks bestätigte: "Um dauerhafte Probleme mit der Hand zu vermeiden und die volle Bewegungsfähigkeit des Daumens gewährleisten zu können, wird eine Operation notwendig sein."

Die Folge wäre eine zweiwöchige Pause.

HSV mit Thiago Neves und ohne Alex Silva

Der brasilianische Neuzugang Thiago Neves wird im Bundesliga-Heinspiel des Hamburger SV am Samstag gegen Leverkusen sein Debüt für die Hanseaten geben.

Dies kündigte HSV-Trainer Martin Jol am Donnerstag an. Noch nicht zum Einsatz kommt dessen Landsmann Alex Silva, der erst am Freitag in der Hansestadt eintrifft,

"Mit Thiago Neves haben wir im Mittelfeld mehr Möglichkeiten". sagte Jol. Der Südamerikaner, der für rund 7,5 Millionen Euro von Fluminense Rio de Janeiro in die Hansestadt gewechselt ist, tritt an der Elbe die Nachfolger von Rafael van der Vaart an, der mittlerweile das Trikot von Real Madrid trägt.

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