vergrößernverkleinern
Albert Bunjaku (l.) gelang für den Club der Ausgleich in Frankfurt © getty

Der Club holt durch das Tor des eingewechselten Stürmers einen verdienten Punkt in Frankfurt. Die Eintracht agiert zu passiv.

Frankfurt - Dank Joker Albert Bunjaku hat Aufsteiger 1. FC Nürnberg einen Fehlstart in die Bundesliga verhindert.

Der erst neun Minuten zuvor eingewechselte Schweizer Stürmer sorgte mit seinem ersten Bundesligator in der 65. Minute für den 1:1 (0:1)-Endstand bei Eintracht Frankfurt.

Damit rettete er den Franken damit nach dem zweiten Bundesliga-Spieltag zumindest den ersten Punkt. "Ich bin natürlich super glücklich", sagte der Torschütze.

Dagegen verpasste die Eintracht beim Heim-Debüt von Trainer Michael Skibbe den besten Saisonstart seit zehn Jahren.

Der Coach zeigte sich nach der Partie dennoch zufrieden: "Wir können mit dem 1:1 gut leben."

"Wir sind heute auf sehr spielstarke und gute Nürnberger getroffen. Aber auch wir hatten unsere Chancen. Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden", stellt Skibbe fest.

Caio gelingt der Führungstreffer

Vor 49.000 Zuschauern in Frankfurt erzielte ausgerechnet der Brasilianer Caio den Führungstreffer für die Gastgeber (17.).

Nach einem sehenswerten Flankenlauf von Angreifer Ioannis Amanatidis und einer gefühlvollen Kopfball-Vorlage von Alexander Meier musste der mit knapp vier Millionen Euro teuerste Einkauf der Frankfurter Vereinsgeschichte den Ball aus sieben Metern nur noch einschieben.

Bunjaku riss die Frankfurter mit seinem Tor dann aber wieder aus allen Träumen.

Schwegler muss passen

Skibbe musste bei seiner Heim-Premiere auf der Frankfurter Trainerbank sein Team im Vergleich zu den Siegen im DFB-Pokal gegen Kickers Offenbach (3:0) und zum Ligauftakt bei Werder Bremen (3:2) auf einer Position ändern.

Für den leicht am Innenband im Knie verletzten Schweizer Nationalspieler Pirmin Schwegler spielte gegen den 1. FC Nürnberg Benjamin Köhler von Beginn an.

Köhler übernahm den Platz im linken Mittelfeld, während der Brasilianer Chris eine ganz starke erste Halbzeit auf der Schwegler-Position absolvierte.

Frankfurt zieht sich zurück

Die erste Chance hatten aber zunächst die Gäste, doch Dennis Diekmeier schoss aus 18 Metern knapp links neben das Tor von Oka Nikolov (2.).

Auf der anderen Seite verzog Amanatidis, der in Bremen doppelt getroffen hatte, freistehend aus halblinker Position (6.).

Nach einer Kombination über Amanatidis und Alexander Meier erzielte Caio in der 17. Minute dann die Führung für die Gastgeber.

Nach dem 1:0 zogen sich die Frankfurter dann allerdings zu weit zurück und hatte Glück, dass Marek Mintal (25.) und Christian Eigler (44.) den möglichen Ausgleich verpassten.

Amanatidis im Duell mit Schäfer

Nach dem Seitenwechsel bestimmte zunächst wieder die Eintracht das Spiel.

Nach Pass von Caio scheiterte Amanatidis zunächst alleine vor Club-Keeper Raphael Schäfer (53.), im direkten Gegenzug rettete im Frankfurter Fünfmeterraum Vasoski gegen Christian Eigler und Isaac Boakye.

Wiederum nur Sekunden später fand Amanatidis erneut seinen Meister im starken Schäfer (54.).

Einwechslungen bringen Schwung

Zwei Minuten später brachte Oenning dann für die enttäuschenden Boakye und Eigler die Angreifer Bunjaku und Angelos Charisteas, die im Zusammenspiel für das 1:1 sorgten.

Beste Spieler auf Seiten des deutschen Meisters von 1959 waren Chris und Amanatidis. Bei den Gästen gefielen Gündogan und Schäfer.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel