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Tim Borowski (l.) gratuliert Matchwinnner Claudio Pizarro © getty

Dank des Doppelpacks des Peruaners feiert der Pokalsieger seinen ersten Saisonsieg. Die Gladbacher Gäste spielen viel zu harmlos.

Bremen - Marko Marin tröstete seine alten Kameraden, derweil wurde Claudio Pizarro von den Bremer Fans ausgiebig gefeiert.

Der "Rückkehrer" hatte zuvor dem deutschen Pokalsieger Werder Bremen in der Bundesliga den ersten Saisonsieg beschert.

Zwei Tore des Peruaners in der 21. und 38. Minute waren die Basis zu einem hochverdienten 3:0 (2:0)-Erfolg der Hanseaten gegen Borussia Mönchengladbach.

Naldo sorgte in der 88. Minute für den Schlusspunkt. Einen noch höheren Erfolg für die Platzherren verhinderte der Gladbacher Torhüter Christofer Heimeroth, der in der 56 Minute einen Foulelfmeter von Mesut Özil abwehren konnte.

Werder von Beginn konsequent

Vor 34.800 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion ließen die Hanseaten vom ersten Moment an kaum einen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen.

Praktisch von der ersten Minute an wurden die Gäste weitgehend in die Defensive gedrängt, Bremen erarbeitete sich schon vor dem Seitenwechsel mehrere gute Einschussmöglichkeiten.

Heimeroth patzt

Heimeroth half allerdings bei Pizarros Führungstor kräftig mit, als er einen Freistoß von Özil nicht festhalten konnte und dem Südamerikaner den Ball quasi vor die Füße warf.

Auch beim zweiten Treffer sah der Schlussmann der Gäste nicht gut aus, diesmal überlistete ihn Pizarro per Hackentrick.

Innenverteidiger Per Mertesacker freute sich über den gelungenen Einstand des Stürmers: "Das waren richtige Pizarro-Tore. Endlich ist er wieder bei uns."

"Unter dem Strich zu wenig"

"Wir haben uns sicher mehr ausgerechnet, aber in Bremen kann man verlieren", meinte Heimeroth relativ emotionslos, während Tobias Levels eingestand: "Wir haben viel zu wenig getan."

So sah es auch Gladbachs Trainer Michael Frontzeck: "Unter dem Strich war das zu wenig."

Marin hält noch zu Gladbach

Derweil freute sich der frühere Gladbacher Marin, der nicht nur den Elfmeter herausgeholt hatte, sondern auch sonst zu überzeugen wusste: "Wir haben verdient gewonnen, weil wir alle auch in der Defensive konzentriert gearbeitet haben."

Der Nationalspieler, der vor der Saison von Gladbach an die Weser gewechselt hatte, gab aber zu: "Wenn Mönchengladbach nicht gegen Bremen spielt, dann halte ich zu Borussia. Das ist eine gute Mannschaft, an der nach wie vor mein Herz hängt."

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