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Michael Büskens spielte von 1987 bis 1992 mit Jörg Schmadtke in Düsseldorf © getty

Der ehemalige Schalke-Coach wird als Hecking-Nachfolger gehandelt. Bremen will Ladenhüter loswerden, Ribery trainiert wieder.

München - Mit dem Sieg in Nürnberg hat Hannovers Übergangs-Coach Andreas Bergmann beste Werbung für sich als Dauerlösung für die Nachfolge des zurückgetretenen Dieter Hecking betrieben.

Ob es aber auch so kommt, erscheint weiterhin fraglich. Während Klubchef Martin Kind deutliche Sympathien für Bergmann offenbart hat, äußert sich Sportdirektor Jörg Schmadtke vorsichtiger.

Ihm zufolge wird die Ausbeute aus dem nächsten Spiel unter Bergmann keine Rolle bei seiner Wahl spielen:

"Ich sehe es unabhängig vom Ergebnis gegen Hoffenheim", zitiert ihn der "kicker".

Schmadtke will seine Entscheidung auch nicht davon bestimmen lassen, dass Bergmann die günstigste Lösung wäre: "Die Wirtschaftlichkeit spielt in diesem Punkt keine Rolle. Da müssen wir notfalls in den sauren Apfel beißen."

Wird es der Weggefährte?

Der "kicker" handelt in der Nachfolgefrage den bei Schalke ausgebooteten Michael Büskens hoch.

Was dafür spricht: Schmadtke und Büskens sind Weggefährten aus den gemeinsamen aktiven Tagen bei Fortuna Düsseldorf.

Schmadtke soll ofenbar ein unverbrauchtes Gesicht bevorzugen - Mirko Slomka, Friedhelm Funkel und auch Lothar Matthäus kommen daher wohl nicht in Frage.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammengefasst.

Bremen will Ladenhüter loswerden

Werder Bremen will bis zum Ende der Transferfrist am 31. August noch einige Ladenhüter loswerden.

Ganz oben auf der Liste ist Mittelfeldmann Jurica Vranjes: "Für Juri ist der Weg zurück ins Team weit. Es wäre für beide Seiten gut, wenn wir einen Verein für ihn finden", erklärte Manager Klaus Allofs.

Auch ein Abgang von Außenverteidiger Dusko Tosic sei "ein Thema", dazu wird Mittelfeldakteur Said Husejinovic als Streichkandidat gehandelt.

Auch der Österreicher Martin Harnik, bei dem Werder gerade versucht, ihn vom Stürmer zum Außenverteidiger umzupolen, ist gefährdet: "Er muss beweisen, dass er den Weg bei uns gehen will", so Allofs.

Ein konkretes Angebot gab es bisher aber nur für Vranjes, der jedoch nicht zu Ankaraspor in die Türkei wollte.

Ribery trainiert wieder

Superstar Franck Ribery hat am Montag wieder am Mannschaftstraining von Rekordmeister Bayern München teilgenommen.

Der Spielmacher hatte wegen Adduktorenproblemen bei der 1:2-Niederlage bei Mainz 05 gefehlt.

Nicht mit dabei bei der öffentlichen Übungseinheit war Stürmer Luca Toni, der sich nach Achillessehnenproblemen im Aufbautraining befindet.

Weis muss unters Messer

Hoffenheims Tobias Weis muss unters Messer: Im Laufe des Montags wird laut "kicker" am Knie des Nationalspielers eine Arthroskopie vorgenommen.

Der 24-Jährige plagt sich seit längerem mit Beschwerden, deren Ursache bisher aber auch in Computertomographien nicht genau bestimmt werden konnten.

Trainer Ralf Rangnick soll vermuten, dass Weis' Nerven beschädigt sind.

Drei Wochen Pause für Herthas Raffael

Hertha BSC Berlin muss knapp drei Wochen auf den brasilianischen Stürmer Raffael verzichten.

Der 24-Jährige zog sich eine Fraktur des Speichenköpfchens im rechten Ellenbogen zu. Die Hertha-Ärzte entschieden sich nach den Untersuchungen am Montag gegen eine Operation.

Bei optimalem Heilungsverlauf könnte Raffael im Auswärtsspiel am 12. September beim FSV Mainz 05 wieder im Kader der Berliner stehen.

Raffael hatte sich die Ellenbogen-Verletzung bei der 0:1-Niederlage am Sonntag beim VfL Bochum zugezogen. Kurz nach seiner Einwechslung in der 61. Minute war der Angreifer unglücklich auf seinen Arm gefallen.

Anschließend spielte er mit einem Tapeverband bis zum Schlusspfiff durch.

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