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Lukas Podolski will mit dem 1. FC Köln mit "den großen Gegnern" mithalten © getty

Lukas Podolski traut dem FC beim HSV eine Überraschung zu. Michael Preetz glaubt an die Initialzündung für Hertha gegen Bremen.

München/Hamburg - Ausgerechnet Schlusslicht 1. FC Köln will Frühstarter Hamburger SV zum Abschluss des vierten Bundesliga-Spieltags in die Suppe spucken.

"Wir haben schon gegen Wolfsburg gezeigt, dass wir lange mit einem großen Gegner mithalten können", verkündet Nationalstürmer Lukas Podolski vor dem Gastspiel der Kölner am Sonntag (ab 17.15 Uhr LIVE) in der Hansestadt.

"Wir wollen in Hamburg gewinnen."

Es wäre der erste Saisonsieg für die Gäste, doch auch Trainer Zvonimir Soldo will die Punkte keineswegs kampflos in der WM-Arena am Volkspark abgeben:

"Wir sind gut drauf und wollen den Hamburgern Probleme bereiten."

Immerhin: Die Domstädter reisten ohne Verletzungssorgen an die Elbe.

Konzentration muss hochgehalten werden

Zwar fehlen bei den Hanseaten mit Guy Demel und Marcell Jansen zwei verletzte Leistungsträger.

Dennoch wäre ein Punktverlust drei Tage nach dem ungefährdeten 3:1-Erfolg in der Europa-League-Qualifikation gegen den französischen Pokalsieger EA Guingamp ein Rückschlag.

Trainer Bruno Labbadia fordert daher: "Es gilt jetzt, die Konzentration hochzuhalten."

Berg will den Kampf aufnehmen

Der interne Konkurrenzkampf in der Offensive wurde jedenfalls gegen den französischen Zweitligisten mächtig geschürt. (DATENCENTER: Bundesliga)

Die Torschützen Robert Tesche und Marcus Berg werden wieder auf die Reservebank zurückgeschickt, lauern aber auch dort auf ihre Chance.

"Ich muss einfach zeigen, dass ich besser als Mladen Petric und Paolo Guerrero bin", fordert der Schwede Berg von sich selbst.

Preetz hofft auf Initialzündung

Ganz anders die Situation bei Hertha BSC, wo mangels Konkurrenz Waleri Domowtschiski und Artur Wichniarek im Angriff gesetzt sind.

Der 3:1-Sieg in der Ausscheidung zur Europa League gegen Bröndby Kopenhagen soll, so hofft es Manager Michael Preetz, "eine Initialzündung" gewesen sein.

Beweisen können es die Berliner am Sonntag (ab 15.15 Uhr LIVE) im Olympiastadion gegen Werder Bremen.

Erfolgserlebnis gegen Bröndby

Trainer Lucien Favre glaubt an den Umschwung.

"In den zurückliegenden Begegnungen haben immer zehn Prozent gefehlt, gegen Bröndby war die Mannschaft voll da", formulierte der Schweizer.

Sein Bremer Kollege Thomas Schaaf analysiert die Situation ganz ähnlich:

"Gegen Bröndby hat Hertha in wenigen Minuten das Spiel gekippt. So ein Erfolgserlebnis kann einer Mannschaft in den nächsten Spielen durchaus weiterhelfen."

Möglichen Ausreden seiner Spieler, der Mammut-Trip mit 7400 Flugkilometern nach Kasachstan zum Qualifikationsspiel bei FK Aktobe (2:0) könne sie zu sehr geschlaucht haben, schiebt der Coach des deutschen Pokalsiegers gleich einen Riegel vor:

"Die weite Reise wird keine Auswirkungen haben, sie war logistisch gut geplant. "

Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:

Hertha BSC - Werder Bremen

Hertha BSC Berlin: Drobny - Pejcinovic, Friedrich, von Bergen, Stein - Dardai - Ebert, Kacar, Cicero - Domowtschiski, WichniarekWerder Bremen: Wiese - Fritz, Mertesacker, Naldo, Boenisch - Frings - Borowski, Marin - Özil - Pizarro, HuntSchiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)

Hamburger SV - 1. FC Köln

Hamburger SV: Rost - Boateng, Mathijsen, Rozehnal, Aogo - Ze Roberto, Jarolim - Trochowski, Elia - Petric, Guerrero1. FC Köln: Mondragon - Brecko, Geromel, Mohamad, Wome - Freis, Petit, Maniche, Ehret - Podolski - NovakovicSchiedsrichter: Felix Brych (München)

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