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Albert Streit wechselte 2008 von Eintracht Frankfurt zu Schalke 04 © imago

Albert Streit wird zum zweiten Mal binnen eines Jahres bei Schalke suspendiert. Felix Magath nervt die Arbeitseinstellung.

München - Schalkes Trainer Felix Magath hat Albert Streit vor die Tür gesetzt.

Der Coach informierte den Mittelfeldspieler laut "Bild" am Dienstagabend darüber, dass er weder im Profi- noch im Amateur-Team mehr einen Platz für ihn habe.

"Ich verlange von Spielern meiner Mannschaft, dass sie stetig an sich arbeiten und an ihre Grenzen gehen. Diesen Eindruck hatte ich bei Albert Streit nicht", sagte Magath.

Und weiter: "Albert soll vorerst nicht an unserem Training teilnehmen, da ich von einem Spieler in unserem Kader erwarte, dass er sich reinhängt und stetig darum bemüht ist, sich zu verbessern."

Zu lustlos hat sich der 29-Jährige in letzter Zeit im Training präsentiert.

Auch mit Rutten gab es Ärger

Es ist Streits zweite Suspendierung bei Schalke: Auch Magaths Vorgänger Fred Rutten war mit der Arbeitseinstellung des Profis unzufrieden, beorderte ihn zu den Amateuren. Später wurde Streit an den HSV ausgeliehen.

Streit wollte sich zu seiner Situation nicht äußern. Vor einigen Monaten deutete der gebürtige Rumäne jedoch an, seinen Vertrag auf Schalke notfalls aussitzen zu wollen:

"Ich habe hier den besten Vertrag meines Lebens unterschrieben und bekomme noch drei Jahre gutes Geld."

Streit wechselte in der Winterpause 2007/2008 für 2,5 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt nach Schalke.

In der vergangenen Saison spielte er viermal für Schalke in der Bundesliga und lief zweimal für die Amateure in der Regionalliga fest auf, ehe er zum HSV verliehen wurde. In Hamburg kam Streit auf zehn Bundesliga-Einsätze.

Zwei Gastspieler im Training

Derweil kümmerten sich die Schalker Profis am Mittwoch um ihre Kondition.

Auch Stürmer Kevin Kuranyi nahm wieder am Training teil. Anfang der Woche musste er wegen Magen-Darm-Problemen aussetzen.

Zudem beteiligten sich zwei Gastspieler an den Übungen der Königsblauen.

Patrik Baumann könnte dem Klub künftig in der Defensive helfen. Er steht beim FC Basel unter Vertrag, ist aber an den FC Concordia Basel ausgeliehen.

Auch der Iraner Radvan Kollei trainierte mit. Er sucht aktuell einen Verein in der Bundesliga.

"Sie werden die nächsten Tage bei uns mittrainieren und dann sehen wir weiter", sagte Magath zu den Gastspielern.

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