Schalker Anhänger gehen den Spieler in der Regionalliga hart an. Marko Pantelic schimpft auf seinen alten Hertha-Trainer.

München - Erst die Ausmusterung, dann ein Spießrutenlauf:

Albert Streit ist bei seinem ersten Spiel für die Regionalliga-Mannschaft des Bundesligisten Schalke 04 bespuckt und beschimpft worden.

Der Mittelfeldspieler, den Felix Magath zunächst suspendiert und dann zu den Amateuren abgeschoben hatte, musste sich beim 0:1 gegen Waldhof Mannheim von einem Teil der 700 Zuschauer die übelsten Beleidigungen anhören.

Schalke-Anhänger beschimpften Streit während der gesamten Partie und forderten Trainer Oliver Ruhnert auf, den Spieler auszuwechseln.

Streit: "Keine Angst vor den Chaoten"

"Das war einfach nur asozial. Ich wurde behandelt wie ein Verbrecher, wie ein Krimineller", berichtete Streit dem "Express":

"Es waren zehn Schalke-Fans. Hurensohn war das harmloseste Wort, das sie mir entgegengeschleudert haben. Sie haben meine Mutter beleidigt, haben mir gedroht: 'Nach dem Spiel hauen wir Dir auf die Fresse. Verpiss Dich aus Schalke, sonst kriegst Du Probleme.'"

Anschließend sei er bespuckt worden, habe aber ausweichen können.

"Zum Glück konnte mich keiner auf dem Weg zu meinem Auto abpassen", sagte Streit. Dennoch habe er "keine Angst vor den Chaoten" und wolle weiter für Schalke II spielen.

Die Anhänger beschimpften Streit während der gesamten Partie und forderten Trainer Oliver Ruhnert auf, den Spieler auszuwechseln. Streit spielte jedoch durch.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammengefasst:

Pantelic lästert über Ex-Trainer

Der von Lucien Favre bei Hertha BSC Berlin aussortierte Marko Pantelic hat gegen seinen Ex-Trainer verbal nachgetreten.

"Favre wird überbewertet. Das war letzte Saison nicht sein Erfolg. Die Aktien daran hatten die Spieler", sagte der exzentrische Stürmer im serbischen Fernsehsender "TV-Pink".

Pantelic, der mittlerweile beim niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam spielt, scheint noch immer nicht überwunden zu haben, dass er beim Hauptstadt-Klub aufgrund der Intervention von Favre keinen neuen Vertrag bekam.

"Jeder weiß, wer Pantelic ist"

"Die ganze Stadt weiß, wer Marko Pantelic und wer Lucien Favre ist. Pantelic war bei jedem beliebt, außer bei den Gegenspielern. Bei wem Favre beliebt war, müssen Sie ihn selber fragen", äußerte der 30-Jährige.

Favre und Pantelic wurde während ihrer gemeinsamen Zeit bei der Hertha ein schwieriges Verhältnis nachgesagt.

Der Trainer soll von den Extratouren des serbischen Nationalspielers genervt gewesen sein.

Bei den Fans dagegen stand Pantelic, der in 114 Spielen 45 Tore für die Berliner schoss, hoch im Kurs.

Steinhöfer will Frankfurt verlassen

Markus Steinhöfer hat sich über seine Reservistenrolle bei Frankfurt beklagt und über einen Vereinswechsel nachgedacht.

Zuletzt war der 23-Jährige kaum erste Wahl.

"Es kann nicht mein Anspruch sein, auf der Bank zu sitzen oder ab und an mal einen Kurzeinsatz zu bekommen. Wenn es für mich bei der Eintracht keine Perspektiven gibt, dann muss ich eben andere Wege gehen", sagte der Mittelfeldspieler der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

"Manchmal kann ich wirklich nicht verstehen, warum meine Chancen so minimal sind", so der Mittelfeldspieler weiter.

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