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Andreas Wolf spielt seit 1997 beim 1. FC Nürnberg © getty

Nürnbergs Kapitän wird gesperrt und verpasst das Derby in München. Hertha legt das Saisonziel fest, Jones steht vor dem Comeback.

München - Der 1. FC Nürnberg muss zwei Spiele auf Kapitän Andreas Wolf verzichten, nachdem dieser im Testspiel am vergangenen Freitag gegen Bohemians Prag (3:0) nach einer Tätlichkeit die Rote Karte (43.) gesehen hatte.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes sperrte Wolf für zwei Meisterschaftsspiele und für die nächsten drei Testspiele der Franken.

Nur Zuschauer gegen Bayern

Der Verteidiger fehlt demnach am kommenden Samstag beim Heimspiel des FCN gegen Borussia Mönchengladbach, sondern auch noch auswärts im Derby beim FC Bayern. Das Urteil ist rechtskräftig.

Wolff hatte sich am Freitag nach einer heftigen Attacke des Pragers Lukas Hartig zu einer Kopfnuss hinreißen lassen.

Sport1.de fasst weitere Splitter aus der Bundesliga zusammen:

Hertha will Neunter werden

Nach dem überraschenden vierten Platz in der abgelaufenen Bundesliga-Vorsaison und dem Abschied der Leistungsträger Marko Pantelic, Josip Simunic und Andrej Voronin backt die Berliner Hertha nun vorerst kleinere Brötchen.

Mit Verspätung legte sich die Führung der Hertha nun auf Platz als Ziel für die laufende Spielzeit fest.

Alle Verantwortlichen seien sich einig, "dass ein einstelliger Tabellenplatz - und dazu gehört eben auch der neunte - in dieser Saison okay wäre", sagte Präsident Werner Gegenbauer in der "Berliner Zeitung".

Der personelle Aderlass sei nicht allein Grund für den Fehlstart ? Platz 16 nach vier Spielen - in die aktuelle Saison.

"Wir haben einfach bislang zu wenige Punkte. Aber das hätte uns auch passieren können, wenn wir keinen sportlichen Substanzverlust gehabt hätten", betonte Gegenbauer.

Werder braucht die Champions League

Für Werder Bremen ist die Champions-League-Qualifikation unerlässlich, um den aktuellen Kader des Bundesliga-Dritten auch für die kommende Saison halten zu können.

"Wir müssen dauerhaft in der Champions League spielen, damit wir uns diese Spieler leisten können", sagte Werder-Boss Klaus Allofs dem "Weser-Kurier".

Die Norddeutschen hatten unter anderem U-21-Europameister Marko Marin von Borussia Mönchengladbach, Claudio Pizarro vom FC Chelsea und Tim Borowski vom FC Bayern verpflichtet.

"Es geht um die garantierten Einnahmen und da ist die Europa League zwei oder drei Nummern kleiner", meinte Allofs. "Nur wenn man da bis zum Ende durchmarschiert, kann man auch was verdienen."

Mainz bangt weiter um Torhüter

Beim FSV Mainz 05 geht das Zittern um den Einsatz der Torhüter Heinz Müller und Christian Wetklo weiter.

Zwar haben sich die Verletzungen der beiden Schlussmänner vor dem Heimspiel am Samstag gegen Berlin verbessert, ein Einsatz ist dennoch weiter fraglich. Eine endgültige Entscheidung soll am Donnerstag oder Freitag fallen.

Beide Torhüter hatten sich am vergangenen Spieltag bei Borussia Mönchengladbach (0:2) verletzt.

Müller musste mit einer Bauchmuskelzerrung ausgewechselt werden, der für ihn eingesetzte Wetklo hatte sich kurz vor Ende der Partie eine Wadenprellung zugezogen. Auch Kapitän Dimo Wache fällt mit einer Knieverletzung noch aus.

Von dem Heilungsverlauf bei Müller und Wetklo hängt auch die Verpflichtung des vereinslosen Torwarts Thorsten Kirchbaum ab. Der ehemalige U-21-Nationalspieler trainiert derzeit bei den Mainzern mit.

Jones wieder im Mannschaftstraining

Jermaine Jones hat beim FC Schalke 04 am Dienstag wieder das Mannschaftstraining aufgenommen.

Beim ehemaligen deutschen und künftigen US-Nationalspieler war am 25. Juni ein Haarriss im linken Schienbein festgestellt worden.

Vor zwei Wochen war Jones bereits in das Training eingestiegen, musste allerdings nach erneuten Beschwerden wieder pausieren.

Ob der Mittelfeldspieler bereits für das Sonntagsspiel beim 1. FC Köln eine Alternative für den Kader der Königsblauen darstellt, ließ Trainer Felix Magath offen.

"Wir wollen erstmal abwarten wie Jones auf die Belastung reagiert, dann werden wir entscheiden, ob wir ihn in den Kader für das Köln-Spiel berufen", sagte Magath.

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