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Seit Juni 2009 ist Michael Skibbe in Frankfurt Nachfolger von Friedhelm Funkel © getty

Frankfurts Coach lässt der verpasste Transfer des Brasilianers einfach keine Ruhe. Schalke geht das defensive Mittelfeld aus.

München - Michael Skibbe hat seine Kritik an Eintracht Frankfurts Vereinsführung wegen des geplatzten Transfers des Ex-Schalkers Lincoln erneuert.

"Der Verein hat einen großen Fehler gemacht", sagte der Trainer dem "Hessischen Rundfunk".

"Wenn ein solcher Spieler auf dem Silbertablett serviert wird, hätten wir alle Hebel in Bewegung setzen müssen. In der Offensive hätten wir uns dadurch schlagartig um 20 Prozent verbessert."

Bereits in der Vorwoche hatte sich Skibbe enttäuscht über den nicht zustande gekommenen Wechsel gezeigt, der an den zu hohen Gehaltsforderungen und der Vertragslaufzeit gescheitert war.

Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen reagierte auf die Kritik allerdings gelassen. "Das sind Einschätzungen, die man vornehmen kann. Aber sie müssen ja nicht stimmen."

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammengefasst:

Schalke drückt der Schuh

Dem FC Schalke 04 gehen vor dem West-Schlager beim 1. FC Köln (So., ab 17 Uhr LIVE) die defensiven Mittelfeldspieler aus.

Obwohl Jermaine Jones zweieinhalb Monate nach seinem beim Trainingsauftakt erlittenen Haarriss im Schienbein inzwischen das volle Pensum absolviert hat, ist der ehemalige deutsche und künftige US-Nationalspieler keine Alternative.

Der als Ersatz für Jones verpflichtete Mineiro steht wohl ebenfalls nicht zur Verfügung. Der 34-jährige Brasilianer hat im Training eine Verletzung am Meniskus des linken Knies erlitten.

"Poldi" unzufrieden über Kölns Kader

Lukas Podolski ist mit den Transfers des 1. FC Köln für die laufende Saison nicht hundertprozentig zufrieden.

"Ich hätte mir auf jeden Fall gewünscht, dass noch zwei weitere Neue dazukommen, die die Mannschaft verstärken", sagte der Nationalspieler dem "Express".

Trotzdem sieht Podolski die Mannschaft gewappnet, um einen Mittelfeldplatz zu belegen: "Wenn aber unser Kader komplett ist und alle Spieler gesund sind, dann können wir auch unsere Ziele erreichen und um Platz zehn, elf mitspielen."

HSV will verletzten Benjamin behalten

Trotz seines Kreuzbandrisses soll Defensivallrounder Collin Benjamin seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim Hamburger SV verlängern.

"Schon vor der Verletzung haben wir mit Trainer Bruno Labbadia darüber gesprochen, dass wir Collin gerne halten möchten", sagte HSV-Boss Bernd Hoffmann.

Benjamin, der sich die Blessur am Wochenende im Freundschaftsspiel zwischen Namibia und Swasiland (1:1) zugezogen hatte, muss sechs Monate pausieren.

Mainzer Wetklo liegt noch immer flach

Christian Wetklo steht dem FSV Mainz 05 auch am Samstag (ab 15 Uhr LIVE) gegen Hertha BSC nicht zur Verfügung.

Der 29-Jährige muss wegen der Folgen einer Wadenbeinprellung passen, die er sich gegen Borussia Mönchengladbach zugezogen hatte.

Die Mainzer hoffen nun darauf, dass Heinz Müller rechtzeitig wieder fit wird. Der Neuzugang vom FC Barnley hatte sich ebenfalls Gladbach eine Bauchmuskelzerrung zugezogen.

Müller hatte in den ersten vier Saisonspielen Stammkeeper Dimo Wache vertreten, der mit einem Patellasehneneinriss für längere Zeit ausfällt.

96: Rosenthal wieder da

Jan Rosenthal hat bei Hannover 96 wieder das Training aufgenommen.

Der Mittelfeldspieler, der Mitte August einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel erlitten hatte, kehrte ins Team zurück.

Einen Einsatz im Auswärtsspiel bei Werder Bremen schloss Trainer Andreas Bergmann aber aus. "Jan muss erst noch einige Trainingseinheiten absolvieren."

Bremer Rosenberg zurück im Mannschaftstraining

Nach gut dreimonatiger Verletzungspause ist auch Stürmer Markus Rosenberg wieder ins Mannschaftstraining von Werder Bremen eingestiegen.

Der schwedische Nationalspieler war zuletzt wegen Knieproblemen ausgefallen, die er sich im DFB-Pokal-Finale gegen Bayer Leverkusen am 30. Mai (1:0) zugezogen hatte.

Fall Tagoe: DFB schaltet sich ein

Im Streit um die Zukunft von Neuzugang Prince Tagoe von 1899 Hoffenheim soll nun der Deutsche Fußball-Bund vermitteln.

"Wir wollen die entscheidende Untersuchung so schnell wie möglich, daher haben wir die Deutsche Fußball Liga eingeschaltet", sagte Hoffenheims Anwalt Markus Schütz der "Sport Bild".

Die DFL soll den Fall dann an die sportmedizinische Kommission des DFB weiterleiten, die in den kommenden Tagen einen Kardiologen vorschlagen wird.

Hoffenheim hatte den Dreijahresvertrag mit dem ghanaischen Nationalspielers Tagoe nach einer sportärztlichen Untersuchung zum 31. Juli gekündigt, weil angeblich ein Herzfehler festgestellt worden war.

In einem zweiten ärztlichen Bulletin war Tagoe als gesund eingestuft worden. Daraufhin hatte Hoffenheim die Kündigung aufgehoben. Nun soll das dritte Gutachten Klarheit bringen.

Bochum macht Gewinn

Mit einer wirtschaftlich positiven Bilanz hat der VfL Bochum das vergangene Geschäftsjahr abgeschlossen.

Die Westfalen verkündeten den 366 anwesenden Mitgliedern auf der Jahresversammlung einen Gewinn von 1,46 Millionen Euro.

Damit wurde gleichzeitig die bilanzielle Verschuldung des Vereins auf 121.000 Euro reduziert. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der VfL einen Überschuss von 200.000 Euro.

Damit hätte der Verein seine Schulden, die nach dem Zweitligajahr 2005/'06 knapp acht Millionen Euro betrugen, binnen von vier Jahren vollständig abgebaut.

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