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Aristide Bance (r.) markierte sein 3. Saisontor für den FSV Mainz © imago

Berlin sieht schon wie der sichere Sieger aus, doch die praktisch mausetoten Hausherren schlagen im Endspurt fulminant zurück.

Mainz - Hertha BSC Berlin hat den erhofften Befreiungsschlag verpasst.

Trotz einer 1:0-Führung unterlag das Team von Trainer Lucien Favre beim FSV Mainz 05 1:2 (0:0) und wartet nunmehr seit vier Spielen auf einen Sieg.

Bayern-Schreck Aristide Bance (85.) schoss das Siegtor für die Rheinhessen.

Maximilian Nicu (49.) hatte die Hertha in Führung gebracht, Andreas Ivanschitz (79.) traf per Foulelfmeter zum 1:1 für den FSV.

Schwache Partie

Die 20.200 Zuschauern im Mainzer Bruchwegstadion sahen in der ersten Halbzeit ein durchschnittliches Spiel.

Zwar versuchten beide Teams, von Beginn an mit schnellem Offensivspiel zum Torerfolg zu kommen, doch sprangen dabei in der ersten Viertelstunde keine Torchancen heraus.

Danach verflachte die Begegnung zusehends, auch weil die Gäste sehr darauf bedacht waren, kein Gegentor zu kassieren.

Wetklo vereitelt Chance

Erst in der 17. Minute musste der rechtzeitig wieder fit gewordene Mainzer Torhüter Christan Wetklo das erste Mal eingreifen.

Nach einer schönen Kombination mit Patrick Ebert schoss Lukas Piszczek aber direkt in die Arme des Mainzer Schlussmannes.

Mainz offensiv harmlos

Die Gastgeber konnten aus der Schwäche der Berliner allerdings keinen zählbaren Nutzen ziehen.

Erst nach 38 Minuten sorgte der österreichische Nationalspieler Andreas Ivanschitz für die erste Gefahr vor dem Gästetor, doch sein Volleyschuss ging knapp über das Tor von Jaroslav Drobny.

Nicu markiert Führung

Nach der Pause bot sich den Zuschauer zunächst aber ein abwechslungsreicheres Spiel.

Nicu ließ mit einem Rechtsschuss Wetklo keine Chance und erzielte mit seinem ersten Saisontor das 1: 0 für die Hertha (49.).

Der Mittelfeldspieler war bereits in der zwölften Minute für Neuzugang Florian Kringe ins Spiel gekommen, der sich kurz zuvor ohne Fremdeinwirkung verletzt hatte.

Bance verpasst Ausgleich

Nur fünf Minuten nach der Führung der Berliner hatte der Mainzer Stürmer Bance den Ausgleich auf dem Kopf, doch verhinderte Drobny mit einer Glanzparade das 1:1.

Erst in der letzten Viertelstunde kamen die Hausherren aber zu wirklich guten Möglichkeiten: Nach einem langer Pass des Mainzer Kapitäns Tim Hoogland schoss Bance völlig frei Hertha-Keeper Drobny an.

Traum-Solo von Bance

In der 79. Minute fiel dann der Ausgleich.

Nach einem Foul an dem eingewechselten Adriano Grimaldi, verwandelte Ivanschitz den fälligen Foulelfmeter.

Bance machte den Dreier für Mainz mit einem traumhaften Solo perfekt.

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