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Michael Skibbe musste mit der Eintracht noch keinen Niederlage hinnehmen © getty

Eintracht Frankfurts Serie hält - auch ohne den Spielmacher. Freiburgs Trainer Robin Dutt bleibt trotz Abstiegsplatz optimistisch.

Freiburg - Nachdem Trainer Michael Skibbe die weiße Weste mit Eintracht Frankfurt gewahrt und die Erfolgsserie ausgebaut hatte, gab der "Unbezwingbare" gleich ein neues Ziel aus.

"Jetzt wollen wir uns oben festbeißen", sagte Skibbe nach dem 2:0 (0:0) der Hessen bei Aufsteiger SC Freiburg.

Skibbe sprach nach zwei Siegen und drei Remis von einem "guten Saisonstart" in der Bundesliga.

Vorstandschef Heribert Bruchhagen fand die Ausbeute "sehr erfreulich".

Und die neue Eintracht unter Skibbe hat Appetit auf mehr gemacht - auch beim Erfolgscoach höchstpersönlich.

Neuer Höhenflug in Frankfurt

"Wir haben jetzt zwei Heimspiele gegen den Hamburger SV und Schalke 04. Ich hoffe, dass wir uns zu Hause auch gegen diese Top-Teams so gut präsentieren können", sagte Skibbe.

Der 44-Jährige treibt die Eintracht zu neuen Höhenflügen. Doch auch die Spieler bleiben zurückhaltend.

"Wir wissen das richtig einzuschätzen. Wir waren zwar erfolgreich, aber optimal war das nicht", meinte Neuzugang Maik Franz.

Dabei hatte vor allem der Abwehrrecke Grund zum Jubeln.

Franz legte mit dem 1:0 (68.) den Grundstein zum Sieg, ehe Alexander Meier in der dritten Minute der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 2:0-Erfolg setzte.

"Im richtigen Moment an der richtigen Stelle"

"Ich habe mein Füßchen im richtigen Moment an der richtigen Stelle hingestellt. Gegen Freiburg klappt es irgendwie besonders gut", sagte Franz.

Der Neuzugang erzielte drei seiner sieben Bundesligatreffer gegen die Breisgauer und sammelte weitere Pluspunkte im Kampf um einen Stammplatz.

"Wenn Patrick Ochs in zwei Wochen gegen Schalke nach seiner Rot-Sperre zurückkehrt, ist er mit Sicherheit als rechter Außenverteidiger gesetzt", meinte Franz: "Aber meine Position ist ja eigentlich innen."

Lob für Nikolov

Dass die Eintracht vor 23.600 Zuschauern in Freiburg als Sieger vom Platz ging, war zudem ein Verdienst von Torhüter Oka Nikolov.

Das wusste auch Skibbe, der seinem letzten gesunden Keeper ein Sonderlob zollte: "Er hatte einen super Tag und glänzend gehalten."

Auch Skibbe hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen.

Spielmacher Caio blieb erstmals in dieser Saison zu Beginn auf der Bank, dafür gab Zlatan Bajramovic gegen seinen Ex-Klub sein Debüt in der Startelf.

"Ich wusste, dass die Freiburger sehr viel Dampf machen können und habe mich für die etwas defensivere Variante entschieden", sagte Skibbe, dessen Rechnung aufging.

Dutt bleibt optimistisch

Doch die Eintracht hatte auch Glück. Ivica Banovic (48.) traf für die Gastgeber mit einem Freistoß nur die Latte.

Nach dem Rückstand drängte der Sport-Club vergeblich auf den Ausgleich und scheiterte vor allem an Nikolov.

Auch wenn der SC mit vier Punkten in unteren Tabellenregionen bleibt und seit dem seit dem 1:0 am 29. Januar 2005 gegen den VfL Wolfsburg auf einen Heimsieg in der ersten Liga wartet, haben die Breisgauer den Mut nicht verloren.

"Wir hätten auch als Gewinner vom Platz gehen können. Die Jungs haben alles gegeben", äußerte Trainer Robin Dutt und versprach:

"Wir werden es beim nächsten Mal wieder probieren."

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