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Uli Hoeneß beendete seine aktive Karriere bereits mit 27 Jahren wegen Kniebeschwerden © imago

Der FCB-Manager macht Änderungsvorschläge für den WM-Quali-Modus. Hertha bangt nach Kringes Ausfall um weitere Leistungsträger.

München - Uli Hoeneß hat seiner harten Kritik am internationalen Kalender konkrete Vorschläge folgen lassen.

Der Manager des Bayern München plädiert für eine Verkleinerung der WM-Qualifikations-Gruppen in Europa sowie in Südamerika und erneut für eine neue Gestaltung der Doppel-Spieltage.

Zugleich beklagte Hoeneß erneut die zahlreichen Unterbrechungen der Bundesliga, auch durch Test-Länderspiele.

Im Fachmagazin "kicker" tritt Hoeneß für eine Reduzierung der Quali-Gruppen in Europa auf vier Mannschaften ein, er schlägt zur Verkleinerung des Teilnehmerfeldes darüber hinaus eine Vorqualifikation vor.

Für die Südamerika-Qualifikation schwebt dem Bayern-Vorstand eine Aufteilung auf zwei Gruppen zu jeweils fünf Mannschaften vor.

Bisher wird ein einer "Zehner-Liga" gespielt. Die Anzahl der Spieltage sänke dadurch von 18 auf 8.

Doppelspieltage reformbedürftig

Weiter für reformbedürftig hält Hoeneß auch die Ansetzung der Doppelspieltage.

FIFA, UEFA und die Klubvereinigung ECA hatten sich darauf geeinigt, ab der Qualifikation für die EM-Endrunde 2012 am Samstag und am Dienstag zu spielen - die Spieler wären dann einen Tag früher wieder bei ihren Klubs.

Hoeneß aber fordert erneut noch mehr Zugeständnisse für die Arbeitgeber der Spieler: "Die müssen Mittwoch-Samstag oder Mittwoch-Sonntag spielen."

Sport1.de fasst weitere News aus der Bundesliga zusammen:

Hertha mit Personalsorgen

Hertha BSC Berlin blickt dem Auftakt der Europa League am Donnerstag gegen FK Ventspils aus Lettland (ab 18.45 Uhr LIVE) voller Sorgen entgegen.

Nachdem sich Mittelfeldspieler Florian Kringe im Liga-Spiel beim FSV Mainz 05 (1:2) einen Mittelfußbruch zugezogen hat und acht Wochen ausfällt, bangt Trainer Lucien Favre auch um die Mittelfeldspieler Gojka Kacar und Patrick Ebert sowie um Offensivakteur Raffael.

Kapitän Arne Friedrich kehrt hingegen ins Team zurück.

"Bei Gojko Kacar gehe ich eher nicht von einem Einsatz aus", sagte Herthas Mannschaftsarzt Uli Schleicher.

Der Serbe leidet an einem Bluterguss im Oberschenkel. Ebert laboriert an einem Bluterguss nahe des Kniegelenks. Raffael hat nach einem Ellbogenbruch eine Schiene erhalten, mit der er spielen könnte.

"Darüber müssen jetzt Spieler und Trainer entscheiden", so Schleicher.

BVB erstattet Anzeige

Wegen des Aufrufs zur Gewalt erstattet Borussia Dortmund Strafanzeige gegen Unbekannt.

Sie richtet sich nach Angaben des Vereins "gegen Personen, die mit wild geklebten Plakaten mit Hetz-Parolen und dem Aufdruck 'Blau-Weiss vernichten. Ultra Do' vor dem Revierderby gegen Schalke zur Gewalt aufrufen".

Das Derby in Dortmund steigt am 26. September. Gleichzeitig ermittelt die Polizei wegen Eingriffs in den Straßenverkehr, weil auch Verkehrsschilder beklebt worden sind.

Sartori wird Tuchels Nachfolger

Der FSV Mainz 05 hat als Trainer der A-Junioren den ehemaligen Zweitligaprofi Stefan Sartori als Nachfolger von Thomas Tuchel verpflichtet.

Sartori beginnt ab sofort mit der Arbeit beim deutschen U-19-Meister und erhält beim FSV einen Zweijahresvertrag bis Juni 2011.

Tuchel hatte Anfang August den entlassenen Jörn Andersen als Coach der Profis beerbt.

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