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Rafinha spielt seit 2005 bei Schalke 04 und hat noch einen Vertrag bis 2011 © getty

Der Schalker Trainer hält den Brasilianer für den "besten Rechtsverteidiger der Liga" und rechnet daher mit Angeboten von Top-Klubs.

Gelsenkirchen - Felix Magath stellt Rafinha ins Schaufenster.

Der Trainer von Schalke 04 brachte den Rechtsverteidiger erneut bei Bayern München ins Gespräch.

"Wenn er seine Leistung bringt, können die Bayern es sich eigentlich nur anders überlegen und anrufen", sagte Magath.

Ein Wechsel des Brasilianers zu den Bayern war Ende August nur knapp gescheitert.

Ersatz für Lahm?

Rafinha könnte bei den Bayern den derzeit rechts verteidigenden Philipp Lahm für die Problemzone auf der linken Seite frei machen.

Allerdings glaubt Magath, dass sich die Münchner, die einen Transfer im August in letzter Minute abgelehnt hatten, beeilen müssen:

"Spielt er stark, könnte auch ein Klub wie der FC Barcelona kommen. Bei 35 Millionen Euro könnte ich mich überwinden."

Angebote von Genua und Atletico Madrid

Schon Ende August hatten im Gegensatz zu Bayern Sampdoria Genua und Atletico Madrid konkrete Angebote abgegeben, die den Schalkern aber zu niedrig waren.

Rafinha wird am Mittwoch aus dem verlängerten Heimaturlaub in Gelsenkirchen zurückerwartet, wo er nach dem Transfergeplänkel um seine Person den Kopf freibekommen sollte.

"Er hatte eine schwere Phase, weil ihm Berater den Kopf verdreht haben", sagte Magath nach dem 2:1 der Schalker beim Tabellenletzten 1. FC Köln

"Bester Rechtsverteidiger der Liga"

Dennoch gebe es "keinen besseren Rechtsverteidiger in der Liga".

Nun will er den 24-Jährigen offenbar wieder aufbauen, um ihn dann im Winter oder spätestens nächsten Sommer Gewinn bringend zu verkaufen.

"Den krieg ich hin", erklärte Magath.

Tönnies: Keine Notverkäufe

Dennoch widersprach S04-Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies Berichten, nach denen Schalke wegen der finanziellen Schieflage dazu gezwungen sei, Spieler abzugeben.

"Es wird keine Notverkäufe geben, weil es bei uns keine Not gibt", sagte er der "WAZ".

"Es ist doch positiv zu sehen, dass wir Rafinha nicht verkaufen, wenn uns der Preis nicht gefällt."

Bei einem verbünftigen Angebot sei der Verkauf des "einen oder anderen Spielers" nach der Hinrunde aber möglich.

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