vergrößernverkleinern
Pflegen trotz "Poldis" Wechsel ein gutes Verhältnis: Uli Hoeneß und Lukas Podolski © getty

Lukas Podolski hat immer noch einen "heißen Draht" zu Uli Hoeneß. Franfurt-Trainer Skibbe will gegen den HSV offensiv spielen.

München - Trotz seines Wechsels von Rekordmeister Bayern München zurück zu seinem Stammklub 1. FC Köln hat Nationalspieler Lukas Podolski immer noch einen guten Draht zu Bayern-Manager Uli Hoeneß.

"Er hat mir angeboten, dass ich ihn jederzeit anrufen kann, wenn ich ein Problem habe oder einen Rat brauche", sagte der 24-Jährige im Interview mit der "Bild" und fügte hinzu:

"Ich habe immer schon sehr viel Wert auf seinen Rat gelegt. Wenn ich irgendwann etwas brauche oder Probleme habe, greife ich darauf zurück, was er mir versprochen hat und rufe ihn an."

"Wechsel nach Köln war richtig"

Das FC-Eigengewächs ist trotz des letzten Tabellenplatzes der Geißbock-Mannschaft in der laufenden Saison davon überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

"Ich werde niemals sagen, dass es der falsche Schritt war. Ich wusste, dass es eine schwere Saison wird. Ich liebe diesen Klub genau wie Wolfgang Overath oder viele andere Leute, die für den Klub alles geben - egal ob wir als Letzter mit nur einem Punkt dastehen, Zehnter oder Fünfter sind. Ich bereue die Rückkehr keinesfalls", äußerte "Prinz Poldi".

Erfolgserlebnis fehlt noch

Den Spaß am Fußball habe er trotz der Negativserie in Köln nicht verloren - "im Gegenteil". Fußballerisch und taktisch habe sich der Klub im Vergleich zur letzten Saison verbessert.

Podolski: "Man kann nicht sagen, wir machen alles falsch. Uns fehlt ein Erfolgserlebnis."

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammengefasst:

Frankfurt heiß auf den HSV

Mit "großem Vertrauen in die eigene Leistung" geht Eintracht Frankfurt laut Trainer Michael Skibbe ins Top-Spiel der Fußball-Bundesliga am Sonntag (ab 15.15 Uhr LIVE) gegen den ebenfalls ungeschlagenen Spitzenreiter Hamburger SV.

Die Begeisterung im Umfeld der Hessen erzeuge keinen Druck, sondern habe positive Auswirkungen, sagte Skibbe am Freitag auf einer Pressekonferenz: "Jeder von uns freut sich auf das Spiel."

Die 0:3-Niederlage der Hanseaten in der Europa League bei Rapid Wien sieht Skibbe mit gemischten Gefühlen.

"Wir haben gesehen, dass man den HSV schlagen kann, aber sie werden nun ihre Sinne schärfen und konzentrierter auftreten", sagte der 44-Jährige.

Skibbe will die Eintracht "so offensiv wie möglich" agieren lassen. Offen ließ der Coach, ob der brasilianische Spielmacher Caio in die Startelf zurückkehren wird.

Beckenbauer für mehr Nachwuchs-Power

Franz Beckenbauer hat nach dem zweiten Doppelpack des 20 Jahre alten Stürmers Thomas Müller von Bayern München die Klubs in Deutschland aufgefordert, den vielen Talenten verstärkt eine Chance einzuräumen.

"Ich denke, es gibt noch mehr solcher Müllers in Deutschland. Der Nachwuchs hat bei den Vereinen aber leider zu selten eine echte Chance.

Die Klubs sollten solchen Jungs mehr Chancen geben, statt immer gleich ausländische Spieler zu holen", sagte der Präsident des FC Bayern der "Bild".

Beckenbauer hofft deshalb auch auf die Einführung der so genannten 6+5-Regel, "damit die ganze Liga mehr Müllers hat".

Thomas Müller sorgt im Münchner Starensemble derzeit für reichlich Furore.

Der Stürmer, der bereits seit der D-Jugend bei den Bayern spielt, traf sowohl beim 5:1 in Dortmund als auch am Dienstag beim 3:0 in der Champions League in Haifa zweimal.

Schalke schließt zu Bayern auf

Schalke 04 hat die Mitglieder-Schallmauer von 80.000 geknackt.

Aktuell zählt der königsblaue Traditionsklub 80.068 Mitglieder und gehört laut eigenen Angaben inzwischen zu den zehn größten Sportvereinen der Welt.

Rekordmeister Bayern München weist als größter deutscher Klub allerdings knapp 150.000 Mitglieder auf.

Die Zahl der Vereinsmitglieder der Knappen hat sich in den vergangenen zehn Jahren vervierfacht.

Im Februar 2008 war das 70.000. Mitglied beigetreten, bevor im August vergangenen Jahres Nummer 75.000 begrüßt werden konnte.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel