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Freunde werden sie wohl nicht mehr: Stuttgarts Mario Gomez und Karlsruhes Maik Franz © getty

Stuttgart gegen KSC, Gomez versus Franz: Die Stimmung vor dem Ländle-Duell droht gefährlich zu werden. Die Bundesliga-Splitter:

Stuttgart - Schon jetzt fliegen die Giftpfeile durchs Ländle: Vor dem badisch-schwäbischen Duell VfB Stuttgart gegen den Karlsruher SC am Sonntag befinden sich die Verantwortlichen beider Vereine in erhöhter Alarmbereitschaft.

Vor allem beim Verein für Bewegungsspiele präpariert man sich, nachdem der DFB den Vergleich nun zu einem Spiel mit erhöhtem Risiko erklärt hat.

Hintergrund: In der vergangenen Woche hatten KSC-Anhänger ein gegen die Stuttgarter gerichtetes Hass-Plakat im Wildpark-Stadion aufgehängt (Text: TOD + HASS = SAUFB).

Und bei der Partie der beiden Klubs im Februar waren aus dem KSC-Block Leuchtraketen abgefeuert worden. Es war ein Hass-Spiel, das in die Wiederholung zu gehen droht.

Mit der Konsequenz, dass nun vor dem neuerlichen Aufeinandertreffen erhöhte Sicherheitsmaßnahmen gelten, keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt werden.

Im Blickpunkt vieler Fans dabei: Die Rivalität zwischen Karlsruhes Verteidiger Maik Franz und dem Stuttgarter Stürmer Mario Gomez.

Die "Arschloch-Affäre"

Erstmals seit der so genannten "Arschloch-Affäre" zu Jahresbeginn treffen die beiden wieder aufeinander.

Zur Erinnerung: KSC-Kapitän Franz hatte Gomez im damaligen Spiel dermaßen zugesetzt, dass der hinterher vor laufender Fernsehkamera sagte: "Maik Franz ist ein Arschloch!" Eine Aussage, die dem baden-württembergischen Derby nun noch mehr Schärfe verleiht.

Sport1.de hat weitere Splitter zusammengefasst:

Ribery im Recht

Geldsegen für Franck Ribery: Der französische Nationalspieler in Diensten des FC Bayern bekommt von seinem früheren Spielervermittler Bruno Heiderscheid 340 000 Euro zurückerstattet.

Hintergrund: Spielvermittler Heiderscheid hatte 2007 den Vertrag mit Ribery gekündigt und eine Sechs-Millionen-Euro-Klage eingereicht. Ribery dagegen forderte eine Rückerstattung von 600 000 Euro, weil der Vertrag nichtig gewesen sein soll. Das Schiedsgericht in Lausanne gab dem 25-Jährigen im April Recht, erklärte den Vermittlervertrag für ungültig.

Begründung: Heiderscheid hatte Regeln für Sport-Agenten in Frankreich verletzt, hätte deshalb gar nicht als Spielervermittler arbeiten dürfen. Das Schweizer Bundesgericht bestätigte dieses Urteil nun, sprach Ribéry 340 000 Euro zu.

Allerdings: Von den ursprünglich 600 000 Euro durfte Heiderscheid 260 000 Euro einbehalten, die ihm Ribéry aus einem früheren Vertragsverhältnis schuldig ist.

Cherundolo kehrt zurück

Hannover 96 bangt vor dem Punktspiel am Freitag bei Bayer Leverkusen um den Einsatz eines angeschlagenen Trios. Neben den Mittelfeldspielern Arnold Bruggink (Fußentzündung) und Christian Schulz (Leistenzerrung) ist auch Stürmer Mike Hanke (Grippe) derzeit nicht im Vollbesitz seiner Kräfte.

Abwehrspieler Steven Cherundolo kann nach überstandener Bauchmuskelzerrung hingegen wohl ins Aufgebot zurückkehren.

Paucken verlässt Köln

Torwart Dieter Paucken wechselt mit sofortiger Wirkung vom 1.FC Köln zum Zweitligisten TuS Koblenz. Der Vertrag des 25-Jährigen, der beim Aufsteiger Keeper Nummer drei war, wurde aufgelöst.

Der gebürtige Koblenzer reagierte damit auf die Verpflichtung des kroatischen Junioren-Nationaltorhüters Miro Varvodic, den die Kölner kurz vor Ende der Transferperiode für ein Jahr ausgeliehen hatten.

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