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Im Jubel vereint: Der VfB Stuttgart feiert den zweiten Saisonsieg © getty

Ein Youngster schießt die Eintracht praktisch im Alleingang ab. Bei den Gastgebern ist von Beginn an der Wurm drin.

Frankfurt - Sturm-Hoffnung Julian Schieber hat den VfB Stuttgart aus der Krise geführt.

Der 20-Jährige legte mit seinem ersten Doppelpack in der Bundesliga den Grundstein zum 3:0 (2:0) der Schwaben bei Eintracht Frankfurt.

Während sich die angespannte Lage beim VfB durch den Sieg vor der Auswärtspartie in der Champions League am Dienstag bei Unirea Urziceni ein bisschen beruhigt hat, mussten die Hessen ihre erste Niederlage im neunten Pflichtspiel unter Trainer Michael Skibbe hinnehmen.

Nach den Toren von U21-Nationalstürmer Schieber (17. und 31.), der den VfB zuvor beim 3:1 im DFB-Pokal beim Viertligisten VfB Lübeck in die Verlängerung gerettet hatte, erhöhte Kapitän Thomas Hitzlsperger (54.) vor 49.750 Zuschauern mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 3:0.

Russ sieht Rot

Da waren die Frankfurter schon in Unterzahl.

Nach einer "Notbremse" gegen Sami Khedira hatte Eintracht-Innenverteidiger Marco Russ von Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) die Rote Karte (33.) gesehen.

Zweite VfB-Garde

VfB-Teamchef Markus Babbel hatte Schieber von Beginn an das Vertrauen geschenkt und die Anfangsformation auf insgesamt sechs Positionen verändert.

Stürmer Cacau saß ebenso zu Beginn auf der Bank wie die beiden Neuzugänge Zdravko Kuzmanovic und Pavel Pogrebnyak.

Spielmacher Alexander Hleb stand wegen muskulärer Probleme erneut nicht im Kader.

Schwerer Nikolov-Patzer

Der neu formierten Stuttgarter Mannschaft war anzumerken, dass sie um Wiedergutmachung bemüht war.

Beim 1:0 profitierte Schieber von einem Patzer von Eintracht-Keeper Oka Nikolov, der eine Flanke von Roberto Hilbert direkt vor die Füße des VfB-Stürmers abprallen ließ.

Zuvor hatte Nikolov zweimal gegen Timo Gebhart (3. und 16.) glänzend pariert.

Eintracht von der Rolle

Der Eintracht gelang drei Tage nach dem 6:4 im Pokal gegen Zweitligist Alemannia Aachen kaum etwas.

Der nach seiner Suspendierung ins VfB-Tor zurückgekehrte Jens Lehmann hatte bei Schüssen von Nikos Liberopoulos (9.) und Alexander Meier (26.) keine Mühe.

Nach dem Seitenwechsel vergaben Khedira (48.), Hitzlsperger (49. und 69.) sowie erneut Khedira und Gebhart (jeweils 53.) Chancen auf weitere VfB-Treffer.

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