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Robin Dutt gewann mit Aufsteiger Freiburg zuletzt 4:0 in Berlin © getty

Freiburg und Gladbach wollen sich für die Pleiten gegen Zweitligisten rehabilitieren. Wer hat das Aus im Pokal besser verarbeitet?

München - Nachdem sich beide unter der Woche aus dem DFB-Pokal verabschieden mussten, bietet sich heute für den SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach (ab 15 Uhr LIVE) die Chance zur Wiedergutmachung in der Liga.

"Wir können das Ausscheiden im Pokal nicht wieder gut, aber ein Stück weit vergessen machen", sagt Freiburgs Trainer Robin Dutt.

"Ich bin froh, dass es gegen Mönchengladbach gleich weitergeht und wir uns nicht all zulange mit diesem Spiel beschäftigen müssen", hatte der Coach nach dem 0:1 beim FC Augsburg am Mittwoch erklärt.

Dutt fordert "Zug und Effektivität wie in Berlin"

Beim Zweitligisten konnte Freiburg "die Dinge, die uns sonst auszeichnen, ein kompaktes Spiel, die gute Organisation und unser Kombinationsspiel nicht auf den Platz bringen", so Dutt.

Gegen Gladbach wollen die Breisgauer diese Qualitäten wieder unter Beweis stellen - wie zuletzt vor einer Woche beim 4:0-Sieg in Berlin.

"Wenn wir den gleichen Zug nach vorne und die Effektivität wie in Berlin zeigen, dann haben wir auch die Chance, gegen die starke Gladbacher Offensive zu bestehen und das Spiel zu gewinnen", glaubt Dutt.

Mit einem weiteren Dreier würden die Freiburger an der Borussia vorbeiziehen und sich vor den VfB Stuttgart auf Platz zehn schieben.

Frontzeck: "Wir haben naiv gespielt"

Wie der SC Freiburg wollen sich auch die Gäste aus Mönchengladbach rehabilitieren - und das gleich doppelt.

Denn vor dem 0:1 im Pokal gegen den MSV Duisburg hatten die Niederrheiner in der Bundesliga 2:4 gegen Hoffenheim verloren. In beiden Spielen leisteten die Gladbacher sich in der Schlussphase folgenschwere Fehler.

"Wir haben in den letzten Minuten naiv gespielt und jetzt zwei Spiele innerhalb kürzester Zeit verloren", sagte Gladbachs Trainer Michael Frontzeck und betonte: "Das ist aber keine Frage des Körpers, sondern des Geistes."

Marx wieder dabei

Frontzeck, der zwischen 1997 und 1999 insgesamt 61 Spiele für den SC absolvierte, kann im ausverkauften badenova-Stadion wieder auf Mittelfeldspieler Thorben Marx zählen.

Filip Daems, Freddi Löhe und Jan-Ingwer Callsen-Bracker sind jedoch weiterhin verletzt.

Unabhängig von der Personalsituation kündigte Frontzeck an, sein grundsätzliches Spielsystem nicht ändern zu wollen und nahm sein Team in die Pflicht: "Die gesamte Mannschaft ist gefordert, Ordnung zu halten."

Freiburg mit Flum

Dutt kann wieder auf Mittelfeldspieler Johannes Flum zurückgreifen, der in Augsburg noch gefehlt hatte. Der 21-Jährige hat seine Achillessehnenprobleme überstanden und ist wieder fit für einen Einsatz von Beginn an.

Dagegen muss Freiburgs Trainer Robin Dutt weiter auf Offensivspieler Jonathan Jäger verzichten. Der Franzose ist ebenfalls an der Achillessehne verletzt.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Freiburg: Pouplin - Cha, Krmas, Bastians, Butscher - Banovic, Flum - Abdessadki, Makiadi - Bechmann, IdrissouMönchengladbach: Bailly - Stalteri, Brouwers, Dante, Levels - Meeuwis - Marx, Bradley - Matmour, Bobadilla, Arango

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