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Keine hohe Spielkultur: Cottbus' Timo Rost (l.) liefert sich ein Kopfball-Duell mit Bochums Marc Pfertzel © getty

Seine Torflaute von 468 Minuten hat Cottbus durch ein 1:1 gegen Bochum überwunden. In der Tabelle stehen die Lausitzer aber weiter unten.

Cottbus - Energie Cottbus hat seine "Tor-Allergie´ zwar überwunden, den erhofften Befreiungsschlag in der Fußball-Bundesliga aber verpasst.

Die Lausitzer kamen im Duell gegen den VfL Bochum nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und bleiben mit zwei Punkten Tabellenletzter. Zwar beendete der Däne Dennis Sörensen mit seinem 1: 0-Führungstreffer (13.) die 468 Minuten andauernde Torflaute der Cottbuser.

Doch Bochums Innenverteidiger Anthar Yahia gelang für die im zweiten Spielabschnitt stärkeren Gäste der verdiente Ausgleich (48.).

Vor 12.174 Zuschauern im Stadion der Freundschaft entwickelte sich eine zerfahrene Partie mit vielen Fouls und Ballverlusten auf beiden Seiten.

Die Cottbuser Mannschaft, die vor dem Anpfiff demonstrativ mit allen Ersatzspielern, Trainern und dem Manager einen Kreis gebildet hatte, war jedoch zunächst die aktivere Mannschaft und wurde dafür mit dem Führungstreffer belohnt.

Nach schöner Vorarbeit von Branko Jelic nutzte Sörensen die erste gute Möglichkeit des Spiels. Mit der Führung im Rücken drehte Energie allerdings nicht wirklich auf und versäumte nachzulegen.

Der VfL jedoch, der mit der selben Startelf wie beim 2:0 gegen Arminia Bielefeld auflief, sorgte für Gefahr fast nur nach Standardsituationen - wie beim Freistoß von Mimoun Azaouagh (28.).

Schnell Schluss für Imhof

Zudem schied Mittelfeldspieler Daniel Imhof verletzungsbedingt bereits in der 33. Minute aus. Für ihn kam Thomas Zdebel.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag für die Gäste: Nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel vollendete der aufgerückte Yahia eine schöne Flanke von Azaouagh zum Ausgleich.

In der Folgezeit öffnete Cottbus zunehmend seine Defensive, blieb jedoch harmlos. Für den VfL ergaben sich nun viele Räume zum Kontern über den schnellen Stanislav Sestak, der jedoch bei guten Möglichkeiten (58. und 63.) ungenutzt ließ.

Von Cottbus kam indes kaum noch etwas: Bei den Gastgebern lieferten allenfalls Stürmer Dimitar Rangelow sowie Innenverteidiger Mario Cvitanovic eine gute Partie ab. Auf Seiten der Gäste präsentierten sich Yahia und der dribbelstarke Azaouagh mit starker Form.

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