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Mario Gomez schoss in 128 Bundesliga-Spielen 66 Tore © getty

Nach der Kritik des FCB-Vorstandschefs am 30-Millionen-Einkauf streckt Rummenigge dem Stürmer nun eine helfende Hand aus.

München - Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge will sich als Therapeut betätigen und die seit zwei Pflichtspielen torlosen Stürmer des FC Bayern wieder aufrichten.

"Natürlich werde ich auch mit dem einen oder anderen Stürmer sprechen. Es geht für uns ja darum, die Spieler zu unterstützen", sagte der ehemalige Weltklasseangreifer der Münchner "tz".

Er wisse aus eigener Erfahrung, meinte Rummenigge, dass Stürmer "Selbstvertrauen und Unterstützung brauchen. Die kriegen sie von uns allen."

Trotz der zusammen 54 Millionen Euro teuren Neuzugänge Mario Gomez und Arjen Robben sowie weiterer Topspieler wie Franck Ribery, Miroslav Klose oder Ivica Olic war den Bayern zuletzt beim Hamburger SV und gegen Juventus Turin kein Tor geglückt.

"Wie die Eichhörnchen"

Gegen den 1. FC Köln mit dem Ex-Münchner Lukas Podolski soll sich das am Samstag (ab 15 Uhr LIVE) ändern.

"Es ist wichtig, dass wir gegen Köln gewinnen. Wir müssen jetzt in den nächsten Wochen wie die Eichhörnchen Punkt für Punkt sammeln. Die Tabelle verzeiht keine Ausrutscher mehr", meint Rummenigge.

Die Bayern haben derzeit sechs Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Hamburg.

"Ich wollte nicht kritisieren"

Von den Angreifern hat vor allem Nationalspieler Gomez die sehr hohen Erwartungen noch nicht ganz erfüllt, obwohl er mit drei Toren bester Ligaschütze der Bayern ist.

Rummenigge hatte dem Neu-Münchner kürzlich geraten, "aufzuhören, sich zu beklagen", betonte aber nun: "Ich muss sagen, dass ich ihn nicht kritisieren, sondern ihm helfen wollte."

Gomez müsse sich an die Herausforderung FC Bayern "erst gewöhnen. Diese Geduld werden wir alle aufbringen müssen."

Gomez: "Komme zurecht"

Gomez selbst meinte, er "komme mit der Situation zurecht".

In München habe er weder mit den Fans, seinen Mitspielern noch mit Trainer Louis van Gaal, der ihn zuletzt auf die Bank gesetzt hatte, ein Problem.

Rummenigges Rat wolle er dennoch befolgen - und "jetzt weniger sagen und mehr trainieren".

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