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Rafinha (l. mit S04-Trainer Fred Rutten) hat Vertrag bis 2011 © getty

Schalke, 1899 Hoffenheim und Hertha BSC haben wie Werder Bremen ein Machtwort gesprochen, doch ein Spieler darf noch auf Peking hoffen.

München - Schalke 04, 1899 Hoffenheim und Hertha BSC Berlin haben ein Machtwort gesprochen.

Die Bundesligisten werden ihre Profis Rafinha, Chinedu Obasi und Gojko Kacar nicht für Olympia in Peking freistellen.

Damit nehmen die Klubs die gleiche Haltung ein wie bereits am Tag zuvor Werder Bremen.

Der Vize-Meister erteilte seinem Spielmacher Diego ebenfalls keine Freigabe.

"Wir brauchen Rafinha in der Vorbereitung, in der Meisterschaft sowie in den wichtigen Qualifikationsspielen zur Champions League", sagte Schalkes Manager Andreas Müller.

Rafinha war wie Diego ins Olympia-Aufgebot von Brasilien berufen worden.

"Unbedingt brauchen"

Beendet ist auch das Theater um Obasi bei Erstliga-Neuling Hoffenheim, obwohl er am Dienstag vom nigerianischen Verband offiziell nominiert wurde.

"Wir haben ihm nochmal deutlich gemacht, dass wir ihn hier als exponierten Spieler unbedingt brauchen", erklärte Manager Jan Schindelmeiser.

Obasi einsichtig

Obasi, der erst am Montag verspätet aus Nigeria nach Hoffenheim zurückgekehrt war, zeigte sich nach einem Gespräch mit Schindelmeiser und Trainer Ralf Rangnick einsichtig.

"Ich verstehe die Position des Vereins", sagte der 22 Jahre alte Stürmer.

Hertha mit zweifachem Maß

Dagegen darf Obasis Landsmann Solomon Okoronkwo von Hertha BSC Berlin auf eine Olympia-Teilnahme hoffen. Am Mittwoch soll eine Entscheidung fallen.

Die Tendenz geht dahin, dass der 21 Jahre alte Ersatzspieler in Peking Spielpraxis sammeln und sich für andere Vereine anbieten wird.

Dagegen haben sich Klub und Mittelfeldspieler Kacar auf einen Olympia-Verzicht des 21 Jahre alten Serben geeinigt.

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