vergrößernverkleinern
MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Falcao erzielte in sieben Spielen für Kolumbien zwei Tore © getty

Angestachelt von Torsten Frings haben die Bremer einen namhaften Stürmer ins Auge genommen. Doch die Konkurrenz ist groß.

München - Vizemeister Werder Bremen sieht sich offenbar für seine Ziele noch nicht hinreichend gerüstet.

Die Werderaner, die sich auf dem Transfermarkt bislang auffallend zurückhielten, buhlen um den Kolumbianer Radamel Falcao Garcia Zarate.

Argentinischen Medienberichten zufolge hat der SVW den kurz Falcao gerufenen Stürmer von River Plate Buenos Aires bereits beobachten lassen.

Der 22-Jähirgen wird als schnell, dribbelstark und vor allem torgefährlich beschrieben und könnte die Antwort auf eine Forderung des Torsten Frings sein.

"Top-Stürmer" als Klasnic-Ersatz

"Um uns weiter zu verbessern, müssen wir einen Top-Stürmer holen", hatte Werder-Kapitäns in der "Sport Bild" gesagt und ergänzt.

Wegen des Wechsels von Ivan Klasnic nach Nancy brauche Bremen "noch einen, der uns Tore garantiert".

Allerdings müssen sich die Norddeutschen für Falcao wohl ordentlich strecken, da sein Marktwert auf rund fünf Millionen Euro beziffert wird. Zudem seien Real Madrid und Manchester United mit im Rennen um den Rechtsfuß, berichtet die "Syker Kreiszeitung".

Klose-Abgang "nicht gemerkt"

Doch selbst ohne Falcao sieht Frings die Offensive als Prunkstück des Vereins. Da fast alle Stürmer zehn oder mehr Tore geschossen hätten, habe man Miroslav Kloses Abgang zum FC Bayern "nicht bemerkt".

Mit dem bosnischen Auswahlstürmer Said Huseinovic, dem österreichischen Nationalspieler Sebastian Prödl und Abwehrspieler Niklas Petersen neu im Team "können wir auch einen Titel holen, wenn wir von Verletzungen verschont bleiben", sagte der Nationalspieler.

Um den Münchnern in der anstehenden Saison jedoch näher zu kommen, müsse Werder allerdings lernen, "dass Schönspielerei nicht immer alles ist".

Michael Spandern

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel