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Arne Friedrich spielt seit 2002 für Hertha BSC Berlin © getty

Arne Friedrich hegt einen schweren Verdacht. VfB-Manager Horst Heldt warnt die Spieler, Oliver Neuville spricht von Abschied.

Berlin - Kapitän Arne Friedrich will bei der Bewältigung der Krise von Hertha BSC Berlin nichts unversucht lassen und hat einem mannschaftsinternen "Malwurf" den Kampf angesagt.

"Ich weiß auch nicht, welcher Spieler es ist. Doch derjenige sollte ziemlich vorsichtig sein. Denn es kommt irgendwann einmal heraus. Und dann wird er ganz große Probleme bekommen", sagte der Nationalspieler der "Sport Bild".

Angeblich soll ein Profi im Hertha-Team regelmäßig Informationen aus dem Mannschaftskreis an die Presse weiterleiten.

Mannschaftstreffen wurde bekannt

So sollen Zeitungen in Folge der Entlassung von Ex-Trainer Lucien Favre über ein Spielertreffen in einem früheren Stammlokal von Ex-Manager Dieter Hoeneß informiert gewesen sein.

"Das ist ein Witz, denn dieser Abend war nur für die Mannschaft gedacht", so Friedrich.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus der Bundesliga:

Drobny fällt weiter aus

Im Kellerduell am Samstag beim 1. FC Nürnberg (ab 15 Uhr LIVE) müssen die Herthaner offenbar weiter auf Stammkeeper Jaroslav Drobny verzichten.

Der Tscheche zog sich im Training eine Kapselverletzung im linken Daumen zu, nachdem er einen Muskelfaserriss im Oberschenkel gerade auskuriert hatte.

Burchert wieder im Tor

Für Drobny wird offenbar wieder Sascha Burchert im Tor des Liga-Schlusslichts stehen, da Neuzugang Timo Ochs (Muskelfaserriss) weiter verletzt ist.

"Wenn Jaro nicht kann, muss eben Sascha spielen. Ich vertraue ihm", sagt Herthas Trainer Friedhelm Funkel zu Sport1.de(Friedhelm Funkel im Sport1.de-Interview).

? Heldt droht VfB-Profis

Sportvorstand Horst Heldt bringt die Krise beim VfB Stuttgart um die Nachtruhe. "Der Schlaf wird nicht ruhiger seit Wochen. Erst der Sommer mit der schwierigen Transferzeit, nun dieser Start. Da träumt man schlecht", berichtete Heldt in der "Sport Bild".

Der VfB hat in den acht Begegnungen seit Saisonbeginn lediglich acht Punkte geholt und rangiert auf Platz 13.

Auch in der Champions League reichte es für die Mannschaft von Trainer Markus Babbel nur zu zwei Unentschieden. Heldt suchte die Schuld jetzt erneut bei den Profis. "Die Spieler geben zu wenig Gas auf dem Platz", monierte er.

Viele Spieler seien "mental angeschlagen", ergänzte Heldt. Und der 39-Jährige drohte seinen Profis unmissverständlich: "Wenn einer negativ auffallen sollte und damit der Mannschaft schadet, werden wir entsprechende Konsequenzen ziehen."

Nikolov zurück im Entracht-Tor

Im Rennen um die Nummer eins im Tor von Eintracht Frankfurt hat Urgestein Oka Nikolov nach überstandenen Adduktorenproblemen derzeit noch die Nase vorn.

Der 35-Jährige kehrt beim Heimspiel gegen Hannover 96 am Samstag (ab 15 Uhr LIVE) ins Eintracht-Tor zurück und erhält damit vorerst den Vorzug vor Ralf Fährmann, der nach einem auskurierten Handgelenksbruch ebenfalls wieder zur Verfügung steht.

"Oka wird spielen. Aber ich betone, dass wir einen offenen Konkurrenzkampf haben. Ich hoffe, dass Ralf schnell eine ernsthafte Alternative zu Oka wird. Schließlich haben wir ihn geholt, damit er bei uns die Nummer eins wird", sagte Frankfurts Trainer Michael Skibbe der "Sport Bild".

Neuville denkt an Abschied

Borussia Mönchengladbachs Routinier Oliver Neuville spricht erstmals vom Karriereende. "Eigentlich möchte ich nach der Saison noch weitermachen. Aber so wie jetzt hat es keinen Zweck mehr", äußert sich der 69-fache Nationalspieler in der "Bild" enttäuscht.

Derzeit kommt der 36-jährige Stürmer in Gladbach nicht über Kurzeinsätze hinaus.

Neuville fordert von Trainer Michael Frontzeck nun mehr Spielpraxis: "Ich müsste mal eine Chance über mehrere Spiele bekommen. Doch die kriege ich nicht."

Freiburg ohne Krmas

SC Freiburg muss im Heimspiel gegen Rekordmeister Bayern München am Samstag (ab 15 Uhr LIVE) auf Pavel Krmas verzichten. Der 29 Jahre alte Innenverteidiger laboriert an einer Oberschenkelzerrung und musste deshalb zuletzt bereits eine Einladung zur tschechischen Nationalmannschaft absagen.

SC-Coach Robin Dutt muss gegen die Bayern zudem ohne die Stürmer Tommy Bechmann (Zerrung des Syndesmosebandes) und Jonathan Jäger (Achillessehnen-Probleme) auskommen.

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