vergrößernverkleinern
Nikos Liberopoulos kam 2008 von AEK Athen. Er trug wesentlich zum Eintracht-Sieg bei © getty

Frankfurt gewinnt in einem schwachen Spiel und profitiert von Hannovers schwacher Defensive. Fromlowitz patzt bei Liberopoulos-Tor.

Frankfurt/Main - Mit dem ersten Heimsieg seit sechs Monaten ist Eintracht Frankfurt in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Die Hessen besiegten Hannover 96 mit 2:1 (1:0) und setzen sich nach zuvor nur einem Punktgewinn aus den vergangenen drei Spielen im Tabellenmittelfeld fest.

Nikos Liberopoulos (24.) und Alexander Meier (74.) besiegelten bei einem Gegentreffer durch Jiri Stajner (68.) den ersten Liga-Heimsieg der Saison unter Trainer Michael Skibbe.

Zuletzt hatte Frankfurt am 18. April 2009 im heimischen Stadion gewonnen (4:1 gegen Borussia Mönchengladbach).

Frankfurt mit Anfangsproblemen

Durch die vierte Niederlage dieser Spielzeit verpasste es die ersatzgeschächte Elf aus Hannover, die Eintracht in der Tabelle zu überflügeln.

Vor 40.700 Zuschauern ließen die Frankfurter zunächst jegliche Durchschlagskraft und Kreativität vermissen.

Ohne die gesperrten Marco Russ, Pirmin Schwegler und Selim Teber sowie zunächst Stürmer Ioannis Amanatidis (Kniebeschwerden) war ihnen die Verunsicherung nach zuvor zwei Niederlagen anzumerken.

Fromlowitz mit Mitschuld am Gegentreffer

Erst Mitte der ersten Halbzeit fand die Eintracht gegen die Niedersachsen, denen zehn verletzte Profis fehlten, besser ins Spiel. Zunächst schoss Meier, der wegen der angespannten Personalsituation vom Sturm ins Mittelfeld gerückt war, nach einer Hereingabe Caios über das Tor (14.).

Zwei Minuten später scheiterte der Brasilianer mit einem Schuss an Florian Fromlowitz.

Der 96-Torhüter sah aber schlecht aus, als er nach einer Ecke von Markus Steinhöfer nicht klären konnte und Angreifer Liberopoulos zum 1:0 einköpfte. Es war das erste Saisontor des Griechen. Bereits in der letzten Saison traf er gegen Hannover.

Hannover zieht nach

Hannover ließ sich vom Rückstand aber nicht schockieren. Im Gegensatz zu Fromlowitz konnte sich Frankfurts Torhüter Oka Nikolov im ersten Abschnitt gleich mehrfach auszeichnen.

Der Routinier parierte zunächst einen Kopfball von Hanno Balitsch aus kürzester Distanz (28.), zwei Minuten später entschärfte er einen Schuss von Stajner.

Auch nach dem Wechsel war der 35-Jährige hellwach und klärte in höchster Not gegen 96-Stürmer Didier Ya Konan (55.).

Meier staubt ab

Beim Ausgleich Stajners nach guter Vorarbeit von Jan Rosenthal war aber auch Nikolov machtlos. Meier staubte schließlich zum verdienten 2:1 ab.

Bei Frankfurt überzeugte neben Nikolov Liberopoulos. Stajner und Rosenthal verdienten sich bei Hannover die besten Noten.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel