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Clemens Tönnies und der FC Schalke 04 stehen offenbar schweren Zeiten bevor © imago

Der finanziell angeschlagene Klub muss um die Lizenz bangen. Untersucht werden vor allem zusätzliche Ausgaben in dieser Saison.

Frankfurt/Mainz - Der finanziell angeschlagene Bundesligist Schalke 04 muss sich laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" neben rund 20 weiteren Vereinen aus der Bundesliga und der Zweiten Liga einem Nachlizenzierungsverfahren unterziehen.

Der Schuldenstand der Schalker soll sich derzeit auf rund 136 bis 140 Millionen Euro belaufen.

Bis Ende des Monats muss Schalke 04 Unterlagen einreichen.

Die DFL kann auf Verstöße mit Geldstrafen oder Punktabzügen reagieren, im schlimmsten Fall sogar ein Lizenzentzug. Zu den weiteren betroffenen Klubs soll auch Zweitliga-Aufsteiger Union Berlin gehören.

Magath-Gehalt wird untersucht

Im Fall Schalke geht es nach dem Bericht auch um die Kündigung von Managern und Trainern sowie um zusätzliche Ausgaben in dieser Saison für das Team um Felix Magath.

Diese sollen sich auf rund zehn Millionen Euro belaufen. Nach "SZ"-Informationen soll Cheftrainer Magath vier Millionen Euro plus weitere zwei Millionen Euro aus Marketingrechten pro Jahr erhalten.

Die Kosten für den vierköpfigen Trainerstab sowie den neuen stellvertretenden Sportdirektor und neuen Pressesprecher sollen weitere vier Millionen Euro betragen.

Zu diesen Zahlen wollte Schalke "keine Stellung beziehen". Auch die DFL äußerte sich dazu nicht.

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