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Luca Toni (u., gegen Pavel Krmas) bestritt in Freiburg sein erstes Saisonspiel © getty

Mit einem 2:1-Sieg in Freiburg wittert der Rekordmeister wieder Morgenluft. Thomas Müller beendet die Torflaute der Bayern.

Freiburg - Bayern München hat seine Torflaute überwunden und sich nach drei sieglosen Pflichtspielen in Folge aus der Krise geschossen.

Das Münchner Starensemble setzte sich 2:1 bei Aufsteiger SC Freiburg durch und hat damit vor dem Spiel in der Champions League am Mittwoch bei Girondins Bordeaux neues Selbstvertrauen getankt.

Thomas Müller brachte die Bayern kurz vor der Pause in Führung (42.) und erzielte damit den ersten Treffer für den Vizemeister nach zuvor 315 Pflichtspiel-Minuten ohne Torerfolg.

Für die Vorentscheidung zu Gunsten der Münchner sorgte der Freiburger Du-Ri Cha mit einem kuriosen Eigentor (68.). Der Freiburger Anschlusstreffer durch Stefan Reisinger (90.+2) kam zu spät 163526(DIASHOW: Bilder des Spieltags).

Van Bommel sieht es zwiespältig

Es war ein Arbeitssieg für Bayern, den Kapitän Mark van Bommel vor allem den Grundtugenden zuschrieb.

"Wir waren sehr gut organisiert", so der Niederländer, der aber auch kritische Worte loswurde.

"Wir haben nicht viel rausgespielt", monierte er: "Wir haben zwar auch nicht viel zugelassen, aber man muss aber eigentlich besser spielen gegen Freiburg.

Schweinsteiger scheitert an Pouplin

Vor 24.500 Zuschauern im ausverkauften Freiburger Stadion erarbeiteten sich die Gäste, die ohne ihre Stars Arjen Robben (Knie-Oeration), Franck Ribery (Patellasehnenprobleme) und Ivica Olic (Wadenverletzung) auskommen mussten, nach engagierter Freiburger Anfangsphase ein Übergewicht.

Die beste Chance zur Führung vergab unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw Nationalspieler Bastian Schweinsteiger, der am Freiburger Torwart Simon Pouplin scheiterte (11.).

Auch im Anschluss an diese Szene beherrschte das Team von Trainer Louis van Gaal, der Nationalstümer Mario Gomez erneut nicht von Beginn an auflaufen ließ, die Partie.

Gute Möglichkeiten blieben allerdings Mangelware, da die Freiburger geschickt verteidigten. Nationalstürmer Miroslav Klose und Weltmeister Luca Toni konnten sich kaum in Szene setzen.

Toni erstmals im Sturm

Torjäger Toni, der nach seiner Verletzungspause in der 3. Liga Spielpraxis gesammelt hatte, stand erstmals in dieser Spielzeit im Bayern-Kader.

Van Bommel feierte nach überstandender Zehenverletzung ebenfalls sein Comeback.

Der Niederländer agierte nach seiner überstandenen Zehen-Verletzung im zentralen Mittelfeld der Münchner, die nach einer Flanke von Klose und einem Fehlversuch Tonis durch das dritte Saisontor Müllers doch noch vor der Pause in Führung gingen.

Kurioses Eigentor von Cha

Nach dem Seitenwechsel waren die Freiburger, die ohne Pavel Krmas (Oberschenkel), Tommy Bechmann (Syndesmose) und Jonathan Jäger (Achillessehne) auskommen mussten, um den Ausgleich bemüht.

Erst in der 59. Minute kamen die Bayern wieder gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Toni vergab aber per Kopf. Was Toni nicht gelang, schaffte kurz darauf der Südkoreaner Cha per Eigentor.

Der versuchte nach einem schon geklärten Bayern-Angriff einen Rückpass zu Pouplin, der böse schiefging und ins rechte Eck kullerte.

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