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Jerome Boateng wechselte 2007 von Hertha BSC Berlin zum HSV © getty

Jerome Boateng knickt im Training um, doch nach einer Untersuchung gibt es gute Nachrichten für den HSV-Spieler.

Von Mathias Frohnapfel

München - Dem HSV ist eine schwere Verletzung von Jerome Boateng erspart geblieben.

Der Abwehrspieler knickte am Dienstag im Training um, es bestand sogar Verdacht auf einen Kreuzbandriss.

Der Nationalspieler musste sich einer Kernspintuntersuchung unterziehen, das Ergebnis erleichtete den Klub und den Spieler.

Laut HSV-Pressestelle handelt es sich bei der Blessur lediglich um eine Bänderverletzung, Boateng wird daher auch mit zum Europa-League-Spiel nach Glasgow fliegen.

"Dieser Rückschlag ist bitter"

Bereits zuvor waren dem HSV in dieser Saison die Stürmer Paolo Guerrero (Kreuzbandriss) und Mladen Petric (Sehnenriss im Knöchel) ausgefallen.

Auch Colin Benjamin (Kreuzbandriss) und Bastian Reinhardt (Mittelfußbruch) gehören zu den Langzeitverletzten.

Die Verletzungsmisere der Hamburger hatte bereits vor der Saison begonnen, als sich Alex Silva im Testspiel gegen Wacker Innsbruck das Kreuzband riss.

Zu diesem Zeitpunkt begann sich Romeo Castelen wieder zurück in die Mannschaft zu kämpfen.

Allerdings muss der Niederländer nun erneut zuschauen, laut "kicker" droht ihm eine erneute Knie-Operation.

"Nachdem ich den Anschluss gerade geschafft hatte, ist dieser Rückschlag natürlich besonders bitter", sagte Castelen.

Kaspelreizung bei Aslan

Bis zu seinem Comeback musste der 26-Jährige 16 Monate bis zu Einsätzen im Profi-Kader warten. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Entwarnung gab es indes beim Jungspund Tolgay Arslan.

Der 19-Jährige verletzte sich gegen Leverkusen gleichfalls am Knie, eine Untersuchung ergab allerdings, dass nur eine Kapsel gereizt ist.

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