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Andeas Beck wechselte 2008 vom VfB Stuttgart nach Hoffenheim © getty

Ohne die beiden Stammspieler müssen die Badener gegen Nürnberg antreten. Köln und Gladbach mahnen die Fans zur Zuückhaltung.

München - 1899 Hoffenheim muss im Punktspiel am Samstag gegen Aufsteiger 1. FC Nürnberg auf Nationalspieler Andreas Beck und den senegalesischen Stürmer Demba Ba verzichten.

Beide laborieren an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel.

Ob Beck und Ba in der darauf folgenden Woche im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Zweitligist TuS Koblenz wieder zur Verfügung stehen, ist fraglich.

Beck zog sich die Verletzung beim 0:2 von Hoffenheim am vergangenen Samstag bei Werder Bremen zu, wo der Rechtsverteidiger bereits in der elften Minute ausgewechselt werden musste.

Ba erlitt die Verletzung beim Länderspiel gegen Südkorea und hatte Hoffenheim deshalb schon in Bremen nicht zur Verfügung gestanden.

Entscheidung zu Prince Tagoe naht

Wie es in Hoffenheim mit dem herzkranken Profi Prince Tagoe weitergeht, soll bis zum Mittwoch entschieden werden.

Laut DFL werden sich der Gutachter Michael Böhm und der Klub sowie Vertreter des Spielers dazu beraten.

Die Hoffenheimer betrachten den 22-Jährigen nach Untersuchungen als sportuntauglich, hierzu gibt es jedoch verschiedene Meinungen.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Köln und Gladbach rufen gegen Gewalt auf

Vor dem "Hochsicherheitsspiel" der zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am Samstag haben die beiden Vereine einen gemeinsamen Aufruf gegen Gewalt gestartet.

"Gewalt und Hass haben beim Derby nichts zu suchen", appellierten FC-Manager Michael Meier und Gladbachs Geschäftsführer Stephan Schippers unisono an die beiden Fanlager.

"Der sportliche Wettkampf zwischen beiden Vereinen hat Tradition, es gab einige legendäre Spieles", sagte Meier, der wieder mit den Kölner Fans im Sonderzug anreisen will.

Ausschreitungen im März

Dies hatte Meier bereits im vergangenen Jahr gemacht und dabei hautnah miterlebt, wie die Kölner Busse auf dem Weg vom Bahnhof zum Stadion von Gladbacher Hooligans mit Leuchtraketen beschossen wurden.

Dabei hatte es mehrere Festnahmen gegeben, auch am Rande des Rücksspiels im März war es zu Ausschreitungen gekommen.

"Wir wollen ein Derby mit allem Drum und Dran, aber ohne Provokationen oder Gewalt", sagte Schippers.

Mit strikten Einlasskontrollen, Alkoholverbot im Stadion und Einschränkungen bei der An- und Abreise der Fans wollen die Sicherheitskräfte für einen möglichst reibungslosen Ablauf sorgen.

Borowski meldet sich wieder fit

Werder Bremen hofft im Europa-League-Spiel bei Austria Wien (Do., ab 18.30 Uhr LIVE), Tim Borowski einsetzen zu können. Der 29-Jährige trainiert wieder mit der Mannschaft.

"Ich habe ein gutes Gefühl. Ich muss natürlich jetzt schauen wie der Rücken reagiert, aber ich sehe nicht die Gefahr, dass noch etwas passiert", meinte Borowski.

Trainer Thomas Schaaf wollte sich derweil noch nicht festlegen. Daniel Jensen setzte indes mit dem Training wegen Schulterbeschwerden aus.

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