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Der Italiener Massimo Oddo (r.) kam vom AC Mailand zu Jürgen Klinsmanns FC Bayern © getty

Nach der Bayern-Klatsche gegen Werder Bremen spricht Massimo Oddo im Interview mit Sport1.de über die Gründe für das Debakel.

Von Mathias Frohnapfel

München - Zum ersten Mal in der Bundesliga vor eigenem Publikum und dann auch noch im Schlagerspiel gegen Werder Bremen: Für Massimo Oddo hätte es ein toller Nachmittag werden können.

Hätte. Stattdessen musste die Leihgabe des AC Mailand leiden.

Im Interview mit Sport1.de erklärt der Italiener, der zur Halbzeit eingewechselt wurde, wieso die Bayern so unter die Räder gekommen sind und spricht über die Bedeutung von historischen Niederlagen

Sport 1: Herr Oddo, wie haben Sie die historische 2:5-Klatsche erlebt?

Massimo Oddo: Schlecht natürlich. Verlieren ist nie schön. Wir müssen nun wieder von vorn anfangen und uns steigern.

Sport 1:Sie haben die erste Halbzeit von außen verfolgt, kamen dann ins Spiel. Warum klappte gar nichts beim FC Bayern?

Oddo: Es war irgendwie eine etwas seltsame Partie. Wir hätten gleich zu Beginn treffen können, haben das aber nicht geschafft. Dann haben wir diese zwei Gegentore bekommen. Das hat uns irgendwie die Beine weggehauen. Als wir dann versucht haben aufzuholen, waren wir hinten viel zu offen.

Sport1: Bisher hatte der FC Bayern eine recht starke Verteidigung gezeigt. Gegen Werder ist alles zusammengebrochen. Was ist Ihre Erklärung?

Oddo: So was kann passieren. Im Fußball verliert man eben ab und zu. Heute ist es schlecht gelaufen, aber es war nur ein Einzelfall.

Sport1: Was hat Jürgen Klinsmann Ihnen mit auf dem Weg gegeben, als er Sie beim 0:2-Rückstand in die Begegnung schickte?

Sport1: Einfach das zu tun und so zu spielen, wie ich es am besten kann.

Sport1: Wie wird die Mannschaft auf diese historische Niederlage reagieren?

Oddo: Wie soll sie denn reagieren? Es ist doch nicht das erste Mal, dass Bayern zu Hause verliert.

Sport1: Aber mit drei Toren Unterschied, das ist zum letzten Mal 1996 gegen Karlsruhe passiert.

Oddo: Es ist egal, ob du 0:5 oder 0:1 verlierst, du verlierst. Das macht keinen Unterschied. Entscheidend ist, dass wir das jetzt so schnell wie möglich wieder zurechtbiegen, am besten im Pokal gegen Nürnberg.

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