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Franck Ribery wechselte 2007 für 25 Millionen Euro aus Marseille zum FC Bayern © getty

Franck Ribery muss jetzt doch nicht wie befürchtet am Knie operiert werden. Van Gaal blickt optimistisch in die Zukunft.

München - Bayern Münchens Mittelfeldstar Franck Ribery wird definitiv nicht an seinem verletzten linken Knie operiert.

Darauf hätten sich Ribery, dessen Berater und Bayern-Manager Uli Hoeneß nach einer weiteren Untersuchung beim Münchner Mannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt verständigt, berichtete Trainer Louis van Gaal am Freitag.

"Ich denke, dass dies eine gute Entscheidung ist. Ich habe mit ihm vereinbart, dass er die Verletzung erst ganz auskurieren muss", sagte der 58 Jahre alte Niederländer.

Hoffnung auf schnelle Genesung

Er zeigte sich in Bezug auf den Heilungsverlauf gleichzeitig optimistisch: "Ich habe die neuen Kernspin-Fotos gesehen. Da war eine deutliche Verbesserung zu sehen. Ich habe die Hoffnung, dass es schneller geht, als viele denken."

Eine genaue Prognose wollte van Gaal aber nicht abgeben. Nach der Champions-League-Schmach von Bordeaux hatte er von einer voraussichtlichen Zwangspause von rund vier Wochen gesprochen.

Der französische Knie-Spezialist Jean-Henri Jaeger, der Ribery ebenfalls untersucht hatte, war sogar von zwei Monaten ausgegangen.

Ribery fehlt wohl in den Playoffs

Ribery leidet schon seit Saisonbeginn an einer Reizung der Patellasehne und hatte zuletzt wieder einen Rückschlag erlitten.

Der 26-Jährige fehlt damit aller Voraussicht nach auch der französischen Nationalmannschaft bei den WM-Play-offs gegen Irland am 14. und 18. November.

Neben Ribery müssen die Bayern am Samstag (Sa., ab 15 Uhr LIVE) in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt weiterhin auch auf die angeschlagenen Ivica Olic (Muskelfaserriss), Edson Braafheid (muskuläre Probleme) und Breno (Salmonellen-Infektion) verzichten.

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