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Stuttgarts Arthur Boka (l.) trat offensiv nur selten in Erscheinung © getty

Wieder kein Sieg: Der VfB zeigt in Hannover eine gute Vorstellung, lässt aber gute Chancen liegen und wird eiskalt erwischt.

Hannover - Trotz aller Treueschwüre von Aufsichtsrat und Vorstand wird die Luft für Trainer Markus Babbel beim VfB Stuttgart immer dünner.

Die Schwaben verloren bei Hannover 96 0:1 (0:1) und taumeln nach der vierten Pflichtspiel-Niederlage in Folge weiter Richtung Abstiegszone.

Hannover schob sich durch den zweiten Heimsieg nacheinander vorerst ins gesicherte Tabellenmittelfeld der Bundesliga vor. 166305(DIASHOW: Die Bilder vom 10. Spieltag)

Vor 34.423 Zuschauern in Hannovers WM-Arena war Didier Ya Konan mit seinem dritten Saisontor (30. Minute) der Matchwinner für die Platzherren. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

VfB das bessere Team

Trotz der jüngsten Negativserie kamen die Stuttgarter besser in die Partie und zeigten die bessere Spielanlage.

Allerdings mangelte es dem VfB im Aufbau an Tempo und der letzten Konsequenz, sodass zwingende Chancen im ersten Durchgang Mangelware blieben.

Zwar kamen die Schwaben weitaus öfter zum Abschluss als die blassen Gastgeber, sein ganzes Können musste 96-Schlussmann Florian Fromlowitz bei Möglichkeiten von Thomas Hitzlsperger (8. und 28.) sowie Julian Schieber (24. und 36.) jedoch nicht einmal abrufen.

Babbel baut Mannschaft um

Babbel hatte seine Anfangself gegenüber der 1:3-Niederlage gegen den FC Sevilla unter der Woche in der Champions League auf drei Positionen verändert.

Neben Hitzlsperger rückten Elson und Matthieu Delpierre in die Startformation.

Cacau und Sami Khedira mussten verletzungsbedingt passen. Khalid Boulahrouz blieb auf der Bank.

Torschütze im Abseits

Vor dem Rückstand köpfte Nationalspieler Serdar Tasci den Ball dem heranstürmenden Arnold Bruggink unglücklich in den Lauf.

Der Niederländer passte in die Mitte, wo Ya Konan nur noch einschieben musste.

Allerdings stand der Ivorer bei seinem Treffer unbemerkt vom Schiedsrichtergespann im Abseits.

Vor und nach dem Führungstor war den von großen Verletzungssorgen geplagten Hannoveranern in der ersten Halbzeit kaum eine Offensivaktion gelungen.

VfB trifft nur Aluminium

Nach dem Seitenwechsel waren die Niedersachsen zunächst die etwas aktivere Mannschaft.

Stuttgart versuchte weiterhin, sich vornehmlich mit spielerischen Mitteln aus seiner prekären Situation zu befreien.

Das ganz große kämpferische Aufbäumen war nicht zu erkennen.

Dennoch kam der VfB nach 59 Minten zu seiner bis dahin besten Chance. Elson traf aber nur den Pfosten des 96-Tores.

Auch Hitzlsperger hatte mit einem Aluminiumtreffer Pech (73.).

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