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Erst das zweite torlose Remis in der Bundesliga-Geschichte des Rheinderby © getty

Im Rheinderby zwischen Mönchengladbach und Köln liefern beide Teams einen müden Kick. Die "Fohlen" bleiben in der Krise.

Mönchengladbach- Borussia Mönchengladbach hat auch im rheinischen Derby gegen den 1. FC Köln keinen Weg aus der Krise gefunden.

Die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck kam in einer niveauarmen Begegnung gegen den Erzrivalen nach zuletzt fünf Niederlagen in der Liga nicht über ein 0:0 hinaus und steckt mit acht Punkten im Tabellenkeller fest.

Die Gäste haben nach dem dritten Spiel in Serie ohne Niederlage und Gegentor einen Zähler mehr auf dem Konto.

Hausherren bemüht

Vor 54.057 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park waren die Gastgeber in der Anfangsphase zwar bemüht, das Spiel unter Kontrolle zu bekommen, doch die Verunsicherung nach der Niederlagenserie war dem fünfmaligen deutschen Meister anzumerken.

Trotz optischer Überlegenheit in den ersten 20 Minuten erspielten sich die Gladbacher in dieser Phase keine Torchance.

Zögerliche Kölner

Die Gäste warteten zunächst ab und standen sicher in der Defensive. Im Gegensatz zum Sieg gegen den FSV Mainz 05 (1:0) hatte Trainer Zvonimir Soldo seine Mannschaft auf einer Position verändert.

Für den verletzten Pierre Wome rückte Christopher Schorch in die Anfangsformation. Schorch musste den Platz allerdings schon in der 34. Minute verletzt verlassen und wurde durch Kevin McKenna ersetzt.

Spätes Erwachen

Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit kam etwas Leben in das bis dahin emotionslose Derby. Auf Gladbacher Seite verfehlte zunächst Juan Arango das Kölner Tor mit einem Freistoß aus 25 Metern (38.).

Dann bot sich FC-Angreifer Manasseh Ishiaku die größte Chance des ersten Durchgangs. Doch nach schönem Zuspiel von Nationalspieler Lukas Podolski verzog Ishiaku freistehend aus zehn Metern (45.).

Schlampige Spieleröffnung

Auch nach dem Wechsel leistete sich die Borussia zunächst zahlreiche Ballverluste im Spielaufbau. Köln stellte die Räume zu, gefährlich wurde es daher meist nur nach Standardsituationen.

So scheiterte Arango mit einem Freistoß an Faryd Mondragon (56.). Einen Kopfball von Roel Brouwers nach einer Arango-Ecke klärte zudem Miso Brecko auf der Linie (74.).

Rund um die Begegnung waren die befürchteten Ausschreitungen bis zum Spielbeginn ausgeblieben. Der Polizei gelang es, die beiden verfeindeten Fangruppen weitgehend zu trennen. Bis zum Spielbeginn gab es lediglich drei Festnahmen.

Bei Gladbach gefielen Thorben Marx und Brouwers, beim FC überzeugten die Innenverteidiger Geromel und Mohamad.

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