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Jose Sosa wechselte im Sommer 2007 aus Argentinien nach München © getty

Bankdrücker Jose Sosa verlässt den FC Bayern ganz leise mit sofortiger Wirkung und wechselt zurück in die argentinische Heimat.

Vom FC Bayern berichtet Daniel Rathjen

München - Der erste Spieler der Abschussliste ist weg.

Jose Sosa verlässt den FC Bayern.

Der Argentinier wird bis zum Saisonende an Estudiantes de la Plata ausgeliehen.

Von dort war der Mittelfeldspieler im Sommer 2007 für eine Ablösesumme von rund zehn Millionen Euro zu den Bayern gewechselt.

Er hatte sich aber zuletzt auch unter Trainer Louis van Gaal nicht durchsetzen können. Bislang kam der 24 Jahre alte Sosa in 35 Bundesliga-Spielen zum Einsatz, dabei erzielte er zwei Treffer.

Hoffnung auf die Klub-WM

Sein Heimatverein aus der Stadt La Plata in der Provinz Buenos Aires ist nach dem Gewinn der Copa Libertadores 2009 für die Klub-Weltmeisterschaft im Dezember in Dubai qualifiziert.

"Ich kann mich bei niemandem beschweren. Meine Mitspieler haben mich immer fair behandelt. Ich habe einfach die Einsätze, die ich bekommen habe, nicht genutzt", sagte Sosa zum Abschied.

Bei Estudiantes, wo er bis zu seinem Wechsel nach München einen rasanten Aufstieg hingelegt hatte, will er jetzt wieder Spielpraxis sammeln, um dann möglicherweise in der kommenden Saison einen Neuanfang in München zu starten.

Beim FC Bayern läuft sein Vertrag noch bis 30. Juni 2011.

Wer geht noch?

Manager Uli Hoeneß rechnet nach Sosa nun auch mit dem Abschied weiterer Bayern-Profis in der Winterpause.

"Der Kader wird sicherlich kleiner werden", hatte er gesagt. "Bei uns kann grundsätzlich jeder bleiben, der bleiben will. Aber ich gehe davon aus, dass sich der eine oder andere Spieler verändern will."

Als Streichkandidaten gelten neben Sosa die Verteidiger Breno, Christian Lell und Andreas Görlitz, die Mittelfeldspieler Anatoliy Tymoshchuk und Alexander Baumjohann sowie Stürmer Luca Toni.

Hamit Altintop ist mit seiner Situation als Ergänzungsspieler ebenfalls nicht zufrieden.

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