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Horst Heldt (r.) spielten 2004 bis 2005 noch gemeinsam in Stuttgart © imago

Im DSF-Doppelpass wehrt sich Stuttgarts Manager gegen die Kritik an seiner Arbeit und begründet das Festhalten an Markus Babbel.

München - Es war noch keine spektakuläre Trendwende für den VfB Stuttgart.

Aber das 0:0 gegen den FC Bayern München hat dem auf der Kippe stehenden Teamchef Markus Babbel eine Atempause verschafft. Dasselbe gilt für Manager Horst Heldt, der in der Stuttgarter Krise ebenfalls verstärkt unter Beschuss geraten ist.

Im DSF-Doppelpass wehrt sich Heldt gegen die Kritik an seiner Arbeit und begründet das Festhalten am zuletzt glücklosen Coach.

Bernd Hoffmann, Vorstandschef des Hamburger SV, spricht in der Talkrunde über die Titelchancen seines Klubs, die Personalnot und den Stand der Dinge bei der Suche nach einem neuen Sportdirektor 168868(DIASHOW: Die Bilder des 11. Spieltags).

Horst Heldt:

? über den Appell der Mannschaft an die Fankurve:

"Wir brauchen unsere Fans, und sie haben uns in den letzten Wochen sensationell unterstützt. Wenn man im Pokal gegen einen Zweitligisten ausscheidet, ist es natürlich schon brenzlig - irgendwann verlieren die Leute auch den Glauben an eine Mannschaft.

Wir haben damit einfach appelliert, dass sie unheimlich wichtig sind und dass wir sie im Boot brauchen. Es geht nur gemeinsam, wir brauchen sie und es ist einfach vorbildlich, wie sie sich verhalten."

über das 0:0 gegen den FC Bayern:

"Letztendlich kann man das als Stärkung des Selbstbewusstseins sehen. Der FC Bayern ist individuell sensationell bestückt und einfach immer schwierig zu bespielen. Da haben wir gestern ein gutes Spiel abgeliefert."

über die Sitzung nach dem Pokal-Aus und das Festhalten am Trainerteam:

"Es war ein Treffen, das wir mit dem gesamten Trainerteam geführt haben. Die Überzeugung kam vom Trainerteam. Von daher musste ich da keine große Überzeugungsarbeit gegenüber meinen übrigen Vorstandskollegen leisten."

zum Vorwurf, zu spät Alternativen für Mario Gomez gesucht zu haben:

"Ich kann diese gequirlte Scheiße nicht mehr hören, die von Teilen der Öffentlichkeit verbreitet wird. Mario Gomez hat nach dem letzten Spieltag entschieden, den Verein zu verlassen.

Natürlich haben wir uns ein Jahr lang intensiv damit beschäftigt, was wäre, wenn Mario Gomez den Verein verlassen würde. Aber es ist kein Managerspiel, wo ich irgendeinen Spieler anklicken kann, und den dann zum VfB Stuttgart transferieren kann, so läuft das Geschäft nicht.

Es ist einfach viel zu oberflächlich, viel zu einfach und entspricht einfach nicht den Tatsachen."

Bernd Hoffmann:

über die Chancen des HSV in dieser Saison:

"Ich glaube, wir sind in der Spitze der Liga gut aufgehoben. Was am Ende dabei raus kommt, hängt von so vielen Dingen ab - aber ich sehe uns auf einem sehr guten Weg. Es ist für viele Vereine alles möglich."

über mögliche Transfers in der Winterpause:

"Fakt ist, dass wir eine Verletzungsserie ungeahnten und unbekannten Ausmaßes haben. Das trifft uns alles natürlich hart. Aber viele von den Spielern, die verletzt waren kommen in der Winterpause oder kurz davor zurück.

Wenn es notwendig ist, werden wir reagieren, wenn wir reagieren können. Wir sortieren und sondieren den Markt und dann werden wir tun, was wir für richtig halten. Wir sind handlungsfähig, aber davon müssen wir dann auch richtig überzeugt sein."

zur Planung der Besetzung des Sportdirektorpostens:

"Ich gehe davon aus, dass wir nicht vor Winter, aber auch nicht später als Beginn der nächsten Saison einen neuen Sportdirektor einstellen."

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