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Andres D'Alessandro spielte schon für River Plate, Wolfsburg, Portsmouth und Saragossa © getty

Borussia Dortmund ist angeblich am Ex-Wolfsburger Andres D'Alessandro interessiert. Rummenigge kritisiert die Premier League.

Zusammengestellt von Guido Huber

München - Borussia Dortmund soll angeblich am Ex-Wolfsburger Andres D'Alessandro interessiert sein.

Der Argentinier spielt derzeit in Brasilien bei SC Internacional und wäre im Winter für knapp 5 Millionen Euro zu haben. Auch Tottenham soll Interesse haben.

Der quirlige Techniker zeigte in der Bundeslia jedoch schon seine negativen Seiten.

Während seiner Zeit bei den "Wölfen" sorgte der damalige Rekord-Transfer (neun Millionen Euro, Anm. d. Red.) mehrfach mit Disziplinlosigkeiten für Aufsehen und wurde schließlich an Real Saragossa verkauft.

Bei Saragossa suspendiert

Doch auch bei den Spaniern wurde D'Alessandro nicht glücklich. Wegen Kritik am Trainer wurde der heute 28-Jährige sogar zeitweise vom Training suspendiert.

Der absolute Durchbruch blieb dem einst als Mega-Talent gepriesenen Offensivspieler bislang verwehrt.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Rummenigge greift Premier League an

Karl-Heinz Rummenigge hat die englische Premier League heftig angegriffen.

"Sie sind im Prinzip gegen alles. Egal ob das bei der UEFA oder der ECA (European Club Association, Anm. die Red.) ist."

Rummenigge weiter: "Aber ich muss deutlich sagen: England ist hierbei total isoliert", erklärte der Vorstandsvorsitzende von Bayern München in einem Interview mit "Sponsors".

In dem Interview geht es um die Pläne der UEFA, finanzielle Kontrollmechanismen für die Teilnahmeberechtigung in der Champions League bzw. der Europa League einzuführen.

Rauball würdigt Stocker

Mit großer Trauer hat die DFL den Tod von Achim Stocker aufgenommen.

"Sein Tod hat die Bundesliga tief betroffen gemacht. Achim Stocker hat als Persönlichkeit nicht nur den SC Freiburg, sondern den gesamten Profi-Fußball bereichert", erklärte Ligaverbands-Präsident Reinhard Rauball zum Tod des Freiburger Präsidenten.

Stockers Name werde für immer mit den Erfolgen seines Klubs in Verbindung stehen, sagte Rauball weiter.

Stocker war im Alter von 74 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben.

VfB ohne Fünf nach Sevilla

Der VfB Stuttgart muss beim Gruppenspiel in der Champions League beim FC Sevilla (Mi., ab 20.15 Uhr LIVE) auf gleich fünf Stammspieler verzichten.

Beim Training meldete sich Stürmer Ciprian Marica verletzt ab. "Er hat Leistenprobleme", sagte Trainer Markus Babbel.

Neben Marica fallen Christian Träsch und Ricardo Osorio, die sich beim 0:0 in der Bundesliga gegen Bayern München verletzt haben, aus.

Zudem muss Babbel auf Mittelfeldmann Sami Khedira und den Angreifer Cacau verzichten.

Amanatidis droht erneut lange Pause

Ioannis Amanatidis von Eintracht Frankfurt droht eine neuerliche Operation am rechten Knie und eine monatelange Pause.

Beim griechischen Nationalspieler besteht der Verdacht, dass der schon einmal geglättete Knorpel wieder beschädigt ist. Zuletzt hatte sich Flüssigkeit im Gelenk gebildet.

"Ioannis wird uns länger fehlen. Ich will nichts vorwegnehmen, aber ich habe so eine Ahnung", sagte Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen.

Neben Amanatidis muss die Eintracht im Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen (Fr., ab 20 Uhr LIVE) ohne Patrick Ochs (Rippenbruch) auskommen.

Heimaturlaub für Augusto

Bayer Leverkusen hat dem verletzten Brasilianer Renato Augusto eine Woche Heimaturlaub gewährt.

"Ihn plagt ein Ödem im Knie. Wir haben uns alle zusammengesetzt und entschieden, dass er nach Brasilien fliegen soll", sagte Sportdirektor Rudi Völler dem "Express".

Wegen seiner Verletzung hätte der Mittelfeldakteur im Spiel gegen Eintracht Frankurt ohnehin nicht eingesetzt werden können.

Hertha wohl ohne Dardai

Pal Dardai droht im Kellerduell zwischen Schlusslicht Hertha BSC und dem 1. FC Köln (So., ab 17 Uhr LIVE) auszufallen.

Die Ärzte diagnostizierten eine Sprunggelenkprellung beim Ungar, der bereits beim 0:2 bei Borussia Dortmund kurzfristig passen musste.

Eine Prognose darüber, wann der 33-Jährige wieder einsatzfähig ist, wollte der Klub nicht geben.

Polizei-Chef attackiert Verbände

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hat den DFB und die DFL im Streit um die Sicherheit in den Stadien scharf attackiert.

"Die wirtschaftlichen Interessen müssen in den Hintergrund treten. Im Moment ist es so: Die DFL kassiert Millionen und die Polizei die Prügel", sagte Wendt der "Frankfurter Rundschau".

Wendt forderte, dass die Polizei das letzte Wort in Sachen Anstoßzeiten haben müsste. Risikospiele dürften nicht abends angepfiffen werden, so der Gewerkschafter.

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