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Der Kameruner Mohamadou Idrissou kam 2008 vom MSV Duisburg zum SC Freiburg © getty

Freiburgs Torjäger steht erneut im Fadenkreuz der Justiz. Es geht um eine verlorene Wette. Hertha arbeitet am Finanz-Notlan.

München - Freiburgs Stürmer Mohamadou Idrissou muss sich wieder mit Prügel-Vorwürfen auseinandersetzen.

Wolfgang Maier, Sprecher der Staatsanwaltschaft Freiburg, bestätigte der "Bild", dass es eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen den 29-Jährigen gibt.

Idrissou soll am 8. Juli einem 32-jährigen Mann in einem Freiburger Cafe ins Gesicht geschlagen haben. Der habe sich dabei das Jochbein angebrochen und die Halterung einer Zahnbrücke ausgeschlagen.

Hintergrund des Streits ist angeblich eine Wette um 300 Euro, die Idrissou verloren haben soll. Idrissou sagte zu einem Cafe-Angestellten, er solle bis zu 500 Euro auf einen Freiburger Sieg gegen Nürnberg setzen. Im Falle einer Niederlage würde er das Geld bezahlen.

Idrissou schweigt zu den Vorwürfen

Der Angestellte setzte schließlich 300 Euro und forderte von Idrissou nach Freiburgs 0:1-Niederlage gegen Nürnberg den Betrag zurück.

Der Freiburger Stürmer kam fünf Tage später ins Cafe und beleidigte den Angestellten. Dabei kam es schließlich zur Rangelei.

Ein Freiburger Sprecher sagte: "Für uns gilt absolut die Unschuldsvermutung". Idrissou selbst wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern.

Sport1.de hat weitere Bundesliga-Splitter zusammengefasst.

Hertha BSC stellt Finanz-Notplan vor

Der Finanz-Notplan der krisengeschüttelten Hertha nimmt langsam Konturen an.

"Wir erstellen ein Konzept, das wir dem Präsidium vorlegen", sagte Finanz- Chef Ingo Schiller der "B.Z.".

Das Paket soll angeblich rund drei Millionen Euro umfassen, mit denen neue Spieler für die abstiegsbedrohten Berliner verpflichtet werden könnten.

"Im Januar müssen wir handlungsfähig sein und auf dem Transfermarkt zuschlagen", sagte Schiller. Woher die frischen Millionen kommen sollen, ließ er jedoch offen.

Der inzwischen fristlos entlassene Ex-Trainer Lucien Favre hatte zuletzt sogar von mindestens zehn Millionen Euro gesprochen, die Hertha für eine Rettung in die Hand nehmen müsse.

Manager Michael Preetz sagte: "Wir legen nach, das steht außer Frage. Auf welcher Position wir Bedarf haben, das sieht auch jeder."

Mit 25 Gegentoren stellen die Berliner die schlechteste Abwehr der Liga.

Hopp will international spielen

Mäzen Dietmar Hopp von 1899 Hoffenheim glaubt nicht an den Gewinn der Meisterschaft.

"Den Bayern können wir noch nicht das Wasser reichen. Sie werden Meister. Wir spielen um die internationalen Plätze", sagte Hopp im Interview mit der "Rhein-Neckar-Zeitung".

Die Qualifikation für die Europa League würde Hopp als Erfolg ansehen. "Der fünfte Platz wäre eine tolle Sache. Es wäre einfacher, unsere guten Spieler zu halten", sagte Hopp.

Der Milliardär hat der Mannschaft um Trainer Ralf Rangnick nach dem Sprung auf den fünften Rang am vergangenen Sonntag durch das 1:0 beim SC Freiburg ein gutes Zwischenzeugnis ausgestellt.

"Durch Torwart Timo Hildebrand und Josip Simunic steht die Abwehr besser", erklärte Hopp: "Wir sind jetzt breiter besetzt, können Ausfälle leichter kompensieren."

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