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Zsolt Loew (l.) vom FSV im Duell mit dem Unglücksraben des 0:1, Dennis Diekmeier © getty

Die Mannschaft von Thomas Tuchel bleibt weiter eine Macht zuhause. Gegen den 1.FC Nürnberg erzielt Elkin Soto das Tor des Tages.

Mainz - Der FSV Mainz 05 bleibt das Überraschungsteam der Bundesliga und mischt weiter kräftig im Vorderfeld der Tabelle mit.

Die Mannschaft des Trainer-Novizen Thomas Tuchel gewann das Duell der Aufsteiger gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:0 (1:0), feierte damit den fünften Heimsieg in Folge und ist zu Hause noch ungeschlagen. Die auswärts weiter sieglosen Franken bleiben dagegen auch nach dem 12. Spieltag in der Abstiegszone.

Elkin Soto (38.) führte den FSV mit seinem ersten Saisontor zum verdienten Sieg. Der Kolumbianer, dessen Einsatz wegen einer Patellasehnenreizung fraglich war, traf mit einem abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze.

Löw muss pausieren

Ein Wermutstropfen für die Rheinhessen war die fünfte Gelbe Karte für Zsolt Löw. Der Linksverteidiger wird den Mainzern im Auswärtsspiel in zwei Wochen bei Borussia Dortmund gesperrt fehlen.

Vor 20.000 Zuschauern im Bruchwegstadion war den Mainzern das große Selbstvertrauen von Beginn an anzumerken.

Schon in der zweiten Minute hätte Andreas Ivanschitz die Gastgeber in Führung bringen können, doch der Österreicher scheiterte nach Vorarbeit von Kapitän Tim Hoogland mit einem Kopfball an Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer.

Auch in der Folgezeit waren die Gastgeber das bessere Team. Hoogland traf aus spitzem Winkel das Außennetz (8.), Youngster Andre Schürrle konnte Schäfer mit einem Schuss aus neun Metern nicht überwinden.

Bunjaku mit der Großchance

Glück hatten die Mainzer kurz vor dem 1:0. Nach einem kapitalen Fehler von Innenverteidiger Niko Bungert verfehlte Club-Stürmer Albert Bunjaku das Tor ganz knapp (36.).

Auf der Gegenseite erkannte Schiedsrichter Michael Kempter (Sauldorf) einen vermeintlichen Treffer von Aristide Bance (42.) wegen einer Abseitsstellung des FSV-Angreifers nicht an.

Beide Trainer hatten je eine Änderung vorgenommen. Beim FSV rückte Schürrle für den grippekranken Chadli Amri in die Startelf. Bei Nürnberg spielte Daniel Gygax für den ebenfalls durch eine Grippe geschwächten Marek Mintal von Beginn an.

Müller passt auf

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel mussten die Mainzer eine Schrecksekunde überstehen, doch FSV-Keeper Heinz Müller rettete gegen Bunjaku (47.).

Für die Gastgeber, die in der zweiten Halbzeit nicht mehr so souverän auftraten, verfehlte Schürrle (54.) mit einem Freistoß knapp das Tor.

Beste Mainzer Spieler waren Hoogland, Bance und Ivanschitz. Bei Nürnberg überzeugten vor allem Torhüter Schäfer und der zweikampfstarke Peer Kluge im Mittelfeld nebst Javier Pinola.

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