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Dietmar Hopp wird 2009 Opfer einer Erpressung. Der Hoffenheim-Mäzen soll zu einer Millionenzahlung gezwungen werden
Dietmar Hopp trug mit seinem Vermögen zum Bundesliga-Aufstieg der TSG 2008 bei © getty

Für Hoffenheims Mäzen Hopp sind die Münchner heißer Kandidat auf die Schale. Auf Schalkes Finanzpolitik reagiert er mit Kritik.

Hoffenheim - Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp glaubt trotz der gegenwärtigen Krise von Bayern München an ein versöhnliches Saisonende für den Rekordmeister.

"Es gab Jahre, da haben sie in München alles richtig gemacht. Jetzt haben sie einiges falsch gemacht oder auch Pech gehabt. Dennoch werden die Bayern dieses Jahr deutscher Meister", sagte Hopp der "Bild am Sonntag" und fügte an: (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Ob mit dem gleichen Trainer, das kann ich nicht beurteilen."

"Keine Chance für Klinsmann"

Kritik übte SAP-Mitbegründer Hopp an der Ungeduld der Bayern-Bosse in Bezug auf Ex-Trainer Jürgen Klinsmann.

Dem früheren Bundestrainer habe man "keine Chance gegeben", das Team zu verstärken und "entließ ihn meiner Ansicht nach zu früh", meinte Hopp.

Kritik an Schalke

Unverständnis äußerte der 69-jährige Hopp auch über das Finanzgebaren von Konkurrent Schalke 04. "Ich bin fußballbegeistert, aber leidenschaftlich dagegen, dass Steuergelder in den Profi-Fußball gehen", sagte Hopp und forderte:

"Im Übrigen muss der Staat sein Geld so anlegen, dass er etwas zurückbekommt. Aber um die Gagen der Herren Fußball-Profis zu sichern, finde ich dieses Investment nicht richtig."

Der städtische Energiedienstleister GEW, eine einhundertprozentige Tochter der Stadt Gelsenkirchen, und ein Kreditinstitut hatten jüngst mit einer 25-Millionen-Euro-Finanzspritze für weitere Anteile an der Stadion KG vorerst die Liquidität der Schalker gesichert.

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