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In dieser Saison tat sich Stuttgarts Cacau erst einmal als Vollstrecker hervor © getty

Den Stuttgarter nervt der Vergleich mit dem Ex-Kollegen. Ein Kölner will trotz Schweinegrippe spielen. Bundesliga-Splitter.

München - Auf dem Weg zum Comeback hat der an einem Muskelfaserriss in der Hüfte laborierende Cacau gereizt auf die ständigen Vergleiche mit Mario Gomez reagiert.

"Das nervt", sagte der Stürmer des VfB Stuttgart im "kicker" und widersprach damitt, dass Gomez' Wechsel zum FC Bayern verantwortlich sei für die Angriffsflaute der auf Rang 15 dümpelnden Schwaben.

"Wer sagt, dass wir mit Mario mehr Tore geschossen hätten? Das ist doch völlig spekulativ und geht an der Sache total vorbei", so Cacau.

Nur 10 Tore nach 12 Spieltagen sind für den VfB allerdings ein neuer Negativrekord in der Bundesliga-Historie.

Erst ein Saison-Tor

Gomez' Pflichtspielbilanz in 175 Partien für Stuttgart und die Bayern beläuft sich auf 93 Tore.

Cacau kommt in dieser Spielzeit bisher lediglich auf einen Treffer.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Kölns Schorch will trotz Schweinegrippe spielen

Ungeachtet seiner Schweingrippe-Infektion will Christopher Schorch am Samstag (ab 15 Uhr LIVE) gegen 1899 Hoffenheim auflaufen.

Der 20-jährige Abwehrspieler des 1. FC Köln, der sich in Quarantäne befindet, meinte im "Express": "Dienstag gibt es einen Test. Dann sagt der Doc, ob ich wieder unter Leute darf."

Schorch liegt seit Donnerstag flach, sagte jedoch: "Sobald ich wieder trainieren darf, werde ich Zusatzschichten einlegen."

Frankfurts Preuß nähert sich langsam Comeback

Christoph Preuß hat in einem Testspiel gegen den FV 09 Eschersheim (15:1) überraschend sein Comeback gefeiert."

Der 28-Jährige von Eintracht Frankfurt, der wegen eines Knorpelschadens vor zwei Jahren sein letztes Bundesligaspiel bestritten hatte, agierte eine Halbzeit und zeigte sich hinterher zufrieden:

"Es war toll, wieder das Eintracht-Trikot zu tragen.

Nach vier Operationen am rechten Knie will sich Preuß mit einem Liga-Comeback zeitlich aber nicht unter Druck setzen lassen.

Allofs will Werder Treue halten

Klaus Allofs zieht es auch nach zehn Jahren bei Werder Bremen keinesfalls zu einem anderen Verein.

"Ich kann es nicht deutlicher sagen: Ich bin froh, dass ich hier gelandet bin", so der 52-Jährige.

Und weiter. "Ich hätte nichts dagegen, wenn es so weitergeht."

DFL geht gegen illegale Internet-Auftritte vor

Die Deutsche Fußball Liga lässt im Kampf gegen illegale Fußballseiten im Internet nicht nach.

"Das ist keine Bagatelle. Wir werden mit Nachdruck die Rechte unserer Lizenzpartner schützen, die für die Klubs eine wesentliche Refinanzierungssäule darstellen", sagte DFL-Geschäftsführer Tom Bender.

Das Landgericht Frankfurt/Main hat nach DFL-Angaben gegen den Betreiber eines Web-Auftritts eine einstweilige Verfügung erlassen. Der Betreiber muss laut Liga alle auf seiner Homepage gelisteten Links entfernen, die zu illegalen Live-Übertragungen von Bundesliga-Spielen im Internet führen.

Hopp wird geehrt

Dietmar Hopp wird für sein langjähriges soziales Engagement im Sport mit dem "Laureus Medien Preis für Wohltätigkeit" ausgezeichnet.

Der Milliardär und Mäzen von 1899 Hoffenheim erhält den Preis am 23. November bei der Vergabe im österreichischen Kitzbühel.

"Dietmar Hopp teilt mit Laureus die Grundidee, dass Sport für Kinder und Jugendliche viel Positives bewirken kann. Er hat als junger Mensch diese Erfahrung für sich selbst gemacht und ermöglicht Kindern durch seine Stiftung schon seit rund 15 Jahren über Projekte wertvolle Erfahrungen für die Persönlichkeitsbildung", sagt Laureus-Gründungsmitglied Franz Beckenbauer.

Dortmunder Sondermarke

Zum 100. Klub-Geburtstag gibt Borussia Dortmund eine individuelle Sonder-Briefmarke heraus.

Das Postwertzeichen wird mit dem 100-Jahre-Logo und dem Zusatz "Danke für 100 Jahre echte Liebe" erscheinen.

Erhältlich sind die selbstklebenden Marken als 20er-Bogen zum Preis von 19,09 Euro. Die Sonderedition ist auch auf 1909 Exemplare limitiert.

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