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Engagiert: Kuzmanovi (l.) im Zweikampf mit Berlins Lustenberger © getty

Der VfB Stuttgart verpasst einen wichtigen Heimsieg. Aber auch für Hertha BSC ist das Remis zu wenig.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart und Hertha BSC Berlin treten im Tabellenkeller auf der Stelle.

Zwar beendeten beide ihre Torflauten im Oberhaus, das 1:1 (0:0)-Unentschieden brachte beide Teams aber nicht wirklich nach vorne.

Zunächst hoffte Schlusslicht Berlin dank des Führungstreffers von Joker Adrian Ramos in der 49. Minute am 13. Spieltag endlich auf den zweiten Saisonsieg gefeiert.

Zdravko Kuzmanovic gelang in der 82. Minute aber der Ausgleich für die Schwaben, die seit zehn Pflichtspielen sieglos sind.

Berlin wartet seit dem ersten Spieltag auf den zweiten Dreier.

Ramos nervenstark

Nach Pass von Artur Wichniarek tanzte Ramos VfB-Torhüter Jens Lehmann aus und erzielte cool den ersten Bundesliga-Treffer der Hertha nach 489 Minuten.

Kuzmanovic, der in der 86. Minute noch die Gelb-Rote Karte sah, sorgte für das erste VfB-Tor nach 368 Mnuten.

Vier Tage vor dem wichtigen Champions-League-Spiel bei den Glasgow Rangers waren die Stuttgarter vor 39.000 Zuschauern in der heimischen Arena über weite Strecken spielbestimmend, offenbarten aber wieder einmal mangelnde Durchschlagskraft.

Gute erste Hälfte des VfB

Der VfB war allerdings nahe dran, seine Torflaute schon früher zu beenden.

Dem Treffer von Ciprian Marica (5.), der gemeinsam mit dem genesenen Cacau den Angriff bildete, versagte Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen) wegen einer Abseitsstellung beim vorangehenden Schuss von Thomas Hitzlsperger aber die Anerkennung.

Die Gastgeber ließen sich dadurch aber nicht entmutigen und waren spielbestimmend - versagten aber wieder einmal vor dem Tor.

Zunächst schoss Cacau aus spitzem Winkel, doch Berlins Torhüter Jaroslav Drobny wehrte zur Ecke ab (11.).

Danach verfehlten Alexander Hleb (19.) und Hitzlsperger (25.) aus guter Position das Tor nur knapp.

Berlin zu zögerlich

Die letzte Entschlossenheit aber fehlte dem VfB, und so verflachte das Spiel nach einer halben Stunde zusehends, zumal die Berliner in der Offensive bis dahin kaum stattfanden.

VfB-Torhüter Lehmann wurde lediglich von seinem Mitspieler Matthieu Delpierre bei dessen verunglückten Rettungsversuch geprüft (35.).

Die defensiv gut sortierten Gäste kamen erstaunlich mutig aus der Kabine und erwischten die Gastgeber mit dem schnellen Führungstreffer auf dem falschen Fuß.

Der VfB antwortete mit dem Mut der Verzweiflung, allerdings brachte auch Delpierre freistehend per Kopf den Ball nicht im Tor unter (53).

Weitere Gelegenheiten vereitelte der gute Jaroslav Drobny im Berliner Tor, der als bester Herthaner nur beim Abstauber des stärksten Stuttgarters Kuzmanovic machtlos war.

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